Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Vereinsarbeit für bessere Integration
Lokales Prignitz Vereinsarbeit für bessere Integration
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:30 29.03.2018
Suchen nach Wegen für bessere Integration: Angelika Hahn (Gleichstellungsbeauftragte), Sabine Kramer (zweite Beigeordnete), Lisa Marie Veyhl und Rainer Ohliger (Bosch-Stiftung, v. l.). Quelle: Landkreis Prignitz
Anzeige
Perleberg

Im Landkreis Prignitz leben aktuell 1058 EU-Bürger, 1050 Flüchtlinge mit einer Aufenthaltsgestattung sowie 1200 Menschen mit subsidiärem Schutz, denen in ihrem Heimatland Folter, Gewalt und Todesstrafe droht. In einer gemeinsamen Veranstaltung der Robert Bosch Stiftung und des Landkreises Prignitz ist Ende vergangener Woche darüber nachgedacht worden, wie diese Menschen besser in die regionale Gemeinschaft integriert werden können.

Eine Mitarbeit in Vereinen bietet da ein ausbaufähiges Potential der Integration und Teilhabe von Zuwanderern in der Region. Zu diesem Schluss kamen die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung „Land.Zuhause.Zukunft“, zu der der Landkreis Prignitz. Hinter diesem Leitgedanken steht ein Förderprogramm, das ländliche Kommunen unterstützt, die sich seit längerem mit Fragen der Bindung von Zuwanderern beschäftigt.

Über hiesige Werte sprechen

„Kriegsflüchtlinge wollen dauerhaft, zumindest aber bis zum Ende der Unruhen in ihrem Herkunftsland in Deutschland bleiben“, leitete Sabine Kramer, zweite Beigeordnete des Landrates, die Ideenberatung mit den Vertreter von Institutionen, Kommunen, Sozialträgern und Vereinen ein. Das sei eine Herausforderung, die wir auch als Chance wahrnehmen können, wenn es um den Erhalt von Infrastruktur oder den Zugewinn für kleine und mittelständische Unternehmen als Arbeitskräfte oder potenzielle Azubis gehe, sagte sie.

Aber: Viele Zugewanderte wissen nicht oder können es nicht wissen, was das gute Miteinander trägt, machte Kramer deutlich. „Oftmals müssen Werte und Gepflogenheiten erst erkannt und verstanden werden.“ Ein gutes Terrain biete dafür die Vereinsarbeit.

Es ging zunächst um Chancen, Probleme und Standpunkte

Darüber diskutierten die 37 geladenen Akteure intensiv. Es wurden Chancen, Probleme und Standpunkte ausgetauscht, so dass viele Vertreter von Vereinen und Trägern von Initiativen neue Ideen mitnehmen konnten, die nun weiter diskutiert werden müssen. Daraus können Projekte entstehen, die beispielhaft und damit förderfähig bei der Integration der Neu-Prignitzer umsetzbar sind.

Weitere Veranstaltungen mit der Robert Bosch Stiftung dazu werden folgen. Die Prignitz gehört zu einem von sechs Landkreisen, die von dem Förderprogramm der Stiftung mit dem Titel „Land.Zuhause.Zukunft – Integration und Teilhabe von Neuzuwanderern in ländlichen Räumen“ profitieren können.

In der Prignitz steht die Gleichstellungsbeauftragte Angelika Hahn, 03876/71 31 06, federführend für Anregungen und Konzepte zur Integration zur Verfügung.

Von MAZ-online

Lange haben die Perleberger über ein sogenanntes Funktionsgebäude für den Jahnsportpark gesprochen, jetzt kann der Bau endlich losgehen. Fast eine halbe Million Euro wird das Sportlerheim kosten.

29.03.2018

Das Geld für den Ausbau der Beguinenwiese an der Perleberger Rolandschule ist komplett. Die Stadt kann endlich mit den Planungen und im Anschluss mit den Bauarbeiten loslegen. Die Eltern der Schüler atmen auf. Sie hatten befürchtet, noch einmal vertröstet zu werden. Der Ärger war zuletzt groß.

29.03.2018

Wer anderen mit offiziellem Segen die Naturschönheiten der Prignitz nahebringen will, muss dafür einen Lehrgang besuchen. Elf Natur- und Landschaftsführer haben die Prüfung dazu jetzt bestanden. Ein Spaziergang mit ihnen durch das Biosphärenreservat an der Elbe soll zu einem Erlebnis werden.

29.03.2018
Anzeige