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Prignitz Verstorbene sollen unter Bäumen ruhen können
Lokales Prignitz Verstorbene sollen unter Bäumen ruhen können
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00:17 23.06.2016
Friedhof Rote-Mühle-Weg in Wittstock soll 2017 Erdgemeinschaftsanlagen bekommen. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Am Mittwoch werden der Hauptausschuss und am 6. Juli die Stadtverordneten darüber entscheiden, ob Wittstock mit all seinen Ortsteilen eine einheitliche Friedhofssatzung erhält. Als Relikt der Gemeindegebietsreform vor 13 Jahren existieren bislang noch zwei Friedhofssatzungen, eine für die Friedhöfe in den Ortsteilen und eine für die Friedhöfe in der Kernstadt.

„Sachliche Gründe für ein Festhalten an zwei Friedhofssatzungen sind nicht zu erkennen. Es ist Zeit, eine einheitliche zeitgemäße Friedhofssatzung für die Friedhöfe der Stadt Wittstock zu schaffen“, begründet die Stadt ihr Vorhaben. Bereits in der vergangenen Woche hatte der Ordnungsausschuss für die neue Satzung votiert.

Zeitnah neue Bestattungsformen geplant

„Hier wurden aktuelle Tendenzen der Bestattungskultur mit eingearbeitet“, betonte Ausschussvorsitzender Peter Krause. Demnach werde als zusätzliche Bestattungsform die Erdgemeinschaftsanlage eingeführt. Deren Errichtung sei bereits für das Jahr 2017 auf dem Friedhof-Rote-Mühle-Weg geplant. Weiterhin soll zeitnah die Möglichkeit der Baumbestattung geschaffen werden. Als besonders geeignet sieht die neue Satzung hierfür zunächst den Friedhof an der Rosa-Luxemburg-Straße an, da auf dem Friedhof ein ausgeprägter Baumbestand vorhanden sei.

Wittstocks Ordnungsamtsleiter Holger Schönberg lobte dabei die durch die Satzungsreform entstehende bessere Übersicht. Zum Beispiel in Sachen Öffnungszeiten: Zwischen März bis Oktober sollen sie von 6 bis 22 und zwischen November bis Februar von 8 bis 18 Uhr für den Besuch geöffnet sein. „Außerhalb dieser Zeiten ist der Aufenthalt auf den Friedhöfen nicht gestattet“, zitierte Schönberg aus der Satzung.

Wichtig war dem Ordnungsamtsleiter auch, das der Streit darüber geklärt wird, ob Hunde auf dem Friedhof zugelassen sind. „Wenn das Tier dem Verstorbenen nahestand, darf es natürlich mit ans Grab“, sagte Schönberg. Allerdings an der Leine.

Von Christian Bark

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