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Prignitz Vielfältige Musik an verschiedenen Orten
Lokales Prignitz Vielfältige Musik an verschiedenen Orten
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00:17 15.06.2016
Gut besucht waren die Vorstellungen beim Perleberg Festival. Quelle: Jens Wegner
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Perleberg

„Ich bin Akki Schulz. Deshalb heißen alle meine Formationen Akkitation”, stellte sich der Sänger und Kontrabassist seinen Gästen vor. Auf drei Höfen in der Perleberger Altstadt gab es am Sonnabend das nunmehr 19. Perleberg-Festival. Wie in den vergangenen Jahren dienten der Hof des Gottfried-Arnold-Gymnasiums, der Judenhof in der Parchimer Straße und das Stadt- und Regionalmuseum als Bühnen in lauschiger Atmosphäre. Diesmal sorgten acht Band für hochkarätigen Musikgenuss.

Duo beim Perleberg Festival. Quelle: Jens Wegner

Von „Akkitation” gab es Blues im New-Orleans-Style. Es gelingt der Band, einige Nummern authentisch ins Deutsche zu übertragen, hieß es in der Ankündigung. Das bewiesen sie unter anderem mit dem Stück „Shake your moneymaker”. „Singt alle mit”, forderte Akki die Gäste auf und bald klatschten und jubelten alle, angesteckt vom Rhythmus. Die Reihen im Hof füllten sich schnell mit Gästen, sodass bald kein Sitzplatz mehr frei blieb. Auf dem lauschigen Museumshof spielten unter anderem Worthy & Zeplin ihren unverwechselbaren souligen Sound. Auf den vielen Bänken auf dem Hof blieb kaum noch ein Plätzchen frei. Reggie Worthy spielte bereits mit Größen wie Tina Turner, Eric Burdon, Udo Lindenberg und Inga Rumpf. „Wir waren ungefähr 1877 das letzte Mal hier”, mutmaßte der Sänger Klaus Adolphi von „The Aberlours” scherzhaft. Die Band brachte auf dem Hof des Perleberger Gymnasiums Celtic-Rock zu Gehör, mal zart seidig, mal rockig brachial. Das wohl bekannteste niederdeutsche Lied „Dat du min Leevsten büst”, intonierten sie mystisch, rockig.

Lauschige Atmosphäre. Quelle: Jens Wegner

„Der irische Saint-Patricks-Day wird ja auch in Deutschland zunehmend gefeiert”, sagte er. Das läge wohl daran, dass es in Deutschland keinen Heiligen gäbe, schätzte er. Doch der heilige Bonifatius sei einer gewesen, der es gut mit dem Menschen meinte. Ihm widmeten sie das Stück „Saint Bonifatius Jig”. Claus Schöne aus Pröttlin kommt jedes Jahr zum Perleberg-Festival. „Die Musik ist gut. Für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei. Ich hoffe, dass das noch viele Jahr so weitergeht”, sagte er. Das Festival sei eine große Bereicherung für Perleberg. Schade sei nur, dass nicht so viele Leute kämen, bedauerte er. Seitens der Veranstalter zeigte man sich zufrieden. „Es sind auf jeden Fall deutlich mehr Besucher als im vergangenen Jahr”, stellte Uwe Steuer vom Freundeskreis Perleberg-Festival fest. Etwa 400 Besucher waren da, 100 mehr als im vergangenen Jahr.

Man habe den Anspruch, vielfältig zu sein, was vollkommen gelungen sei. Drei Spielorte hätten sich gut bewährt. Jedoch gab es auch Veränderungen. So wurde das Festival von September auf Juni verlegt, weil es sich als günstiger erwies. Die Band „Gravity” aus der Partnerstadt Kaarst habe einen tollen Einstieg gemacht, lobte Ulrike Zibell von der Stadtverwaltung Perleberg. Als Höhepunkt des Abends standen „The Be4tles” auf der Bühne. „Der Sänger Neil Tudor stammt auch aus Liverpool und kennt Paul McCartney persönlich”, berichtete Uwe Steuer. Er sei offizieller McCartney-Double und habe ihn schon mehrfach gespielt.

Von Jens Wegner

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