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Vier neue Meister in der Prignitz

Ausbildung im Handwerk Vier neue Meister in der Prignitz

„Handwerk hat immer noch goldenen Boden, dort gibt es immer noch die sichersten Wertpapiere“, sagt Kirsten Gmirek, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Prignitz, mit Bezug auf den Meisterbrief. Jüngst haben vier Prignitzer Gesellen ihren Meister gemacht.

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Kirsten Gmirek hat in der Geschäftsstelle der Handwerkerschaft Flyer zu vielen Ausbildungsrichtungen parat.

Quelle: Ulrich Fischer

Perleberg. Nur vier Prignitzer gehören zu den 209 Frauen und Männern, die jüngst in Potsdam von der Handwerkskammer ihren Meisterbrief ausgehändigt bekamen: die Maurer- und Betonbauer Florian Block und Steffen Porep, beide aus dem Perleberger Ortsteil Sükow, der Metallbauer Bastian Owczarzak aus Gülitz-Reetz und der Elektrotechniker Marc Wredenhagen aus Glöwen.

„Mit der Meisterausbildung erhalten die jungen Handwerker die optimalen Voraussetzungen, um einen Handwerksbetrieb zu leiten, Führungsfunktionen wahrzunehmen, Projekte selbstständig zu managen sowie Lehrlinge auszubilden“, sagt Kirsten Gmirek, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Prignitz, beim Besuch in ihrem Büro am Bahnhofsplatz 8 in Perleberg. „Handwerk hat immer noch goldenen Boden, dort gibt es immer noch die sichersten Wertpapiere“, meint sie mit Bezug auf den Meisterbrief. Nicht für alle Gewerke sei heutzutage mehr eine Meisterausbildung erforderlich, doch das Zeugnis sei vielen Kunden wichtig. Anders als früher kann die Meisterschule jetzt gleich nach der Gesellenprüfung begonnen werden, sagt Kirsten Gmirek. Wer schon langjährig als Geselle im Beruf tätig war, hat die Möglichkeit, eine externe Prüfung abzulegen.

In der Geschäftsstelle können sich an einer Lehre im Handwerk Interessierte ebenso über Berufsrichtungen informieren wie schon gestandene Gesellen über eine Weiterqualifizierung. Viele Broschüren, Flyer und Kontaktadressen hat Kirsten Gmirek parat.

Sie rät auch, die Hilfen zur finanziellen Bewältigung in Betracht zu ziehen. Da gibt es zum Beispiel das Schüler-Bafög für Auszubildende oder das Meister-Bafög. Anträge können bei der Kreisverwaltung gestellt werden.

Ein neues Förderinstrument ist die Meistergründungsprämie. Es sind Zuschüsse bis zu 12 000 Euro für Unternehmensgründer oder Betriebsnachfolger möglich. Wer Näheres zur Beantragung wissen möchte, kann sich an die Betriebsberater der Handwerkskammer Potsdam wenden.

Von Ulrich Fischer

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