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Vierfacher Toursieger geht erneut ins Rennen

Heiligengrabe Vierfacher Toursieger geht erneut ins Rennen

Die Tour de Prignitz hat sich seit langem zu einer festen Marke entwickelt. Davon ist Holger Kippenhahn überzeugt. Der Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe muss es wissen. Denn die vier Gesamtsiege für Heiligengrabe bei dieser Radrundfahrt beweisen, wie viele Menschen sich von diesem Sog mitreißen lassen. Legendär sind auch die Empfänge bei den Etappenpartys.

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Holger Kippenhahn hat bei vier Toursiegen für Heiligengrabe gut Lachen. Der Einbaum ist ein Geschenk vom Etappenort Wusterhausen.

Quelle: Christamaria Ruch

Heiligengrabe. „Die Tour de Prignitz hat sich seit langem zu einer festen Marke entwickelt“, sagt Holger Kippenhahn. Der Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe muss es wissen. Denn die vier Gesamtsiege für Heiligengrabe bei dieser Radrundfahrt beweisen, wie viele Menschen sich von diesem Sog mitreißen lassen. Legendär sind auch die Empfänge bei den Etappenpartys.

„Alle Akteure holen wir einmal im Jahr zur Vorbereitung an den Tisch und verteilen dann die Aufgaben“, so Kippenhahn. Feinheiten für das perfekte Empfangsszenario werden mit den einzelnen Gruppen vereinbart. Auch wenn Holger Kippenhahn Jahr für Jahr mit flotten Sprüchen im Vorfeld der Tour glänzt, steht für ihn der Sieg erstaunlicherweise nicht an erster Stelle. „Ich bluffe gerne und sage, dass der Sieg das Ziel ist, aber es geht doch vor allem darum, dass sich die Einwohner und Gäste bei allem wohl fühlen.“

Vier Siege gehen bislang auf das Konto von Heiligengrabe. „Jeder Gewinn ist ein Ansporn.“ Der erste Toursieg war vor genau zehn Jahren bei der 10. Tour de Prignitz. Damals schlug Campingplatzbetreiberin Lola Dannehl aus Königsberg den Meyenburger Bürgermeister Falko Krassowski zum Ritter. 2010 legte der Ort den Grundstein für drei Siege nacheinander. Die heiseren Klänge der Vuvuzelas hallten damals über das Klostergelände. Mit den Blandikower Feldlerchen und den Papenbrucher Pappnasen verbindet Kippenhahn Überraschungsmomente auf der Empfangsbühne, die sich mehr als gewaschen haben. 2011 stand vor dem Sieg eine Sahneschlammschlacht an. Die Feldlerchen tränkten die kommunalen Oberhäupter. „Bei der Tour de Prignitz mache ich so ziemlich alles mit und hinterfrage das auch nicht weiter“, so Kippenhahn. Beim Toursieg 2012 stand „Eine Seefahrt, die ist lustig“ Motto an. Mit seinem Putlitzer Amtskollegen Bernd Dannemann nahm Holger Kippenhahn im knallroten Gummiboot Platz. Die Feldlerchen geizten nicht mit Wasser und schütteten Gießkannen über sie aus.

„Besonders berührt mich das Empfangsspalier, da kommt viel Nähe auf und ist sehr persönlich“, sagt Holger Kippenhahn. Doch auch für die Jubiläumstour steht ein kreativer Auftritt bei der Etappenparty in Heiligengrabe an. „Mehr wird noch nicht verraten“, sagt Holger Kippenhahn.

Etappenparty ist am Donnerstag, 18. Mai, von 15 bis 17 Uhr auf dem Gutshof. Die Heiligengraber radeln am Freitag, 19. Mai. Start: 10 Uhr auf dem Gutshof.

Von Christamaria Ruch

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