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Prignitz Vogelschutz vom Hubschrauber aus
Lokales Prignitz Vogelschutz vom Hubschrauber aus
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02:18 25.09.2016
Marius Fiege montiert die Vogelabweiser vom Hubschrauber aus. Quelle: Foto: Andreas König
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Rühstädt

Das Dröhnen eines Hubschraubers zerreißt die Stille über der Rühstädter Elbaue. Doch es sind keine Rettungsflieger und keine Bundeswehrangehörigen, sondern fliegende Vogelschützer, wenn man so will.

„Wir bringen im Auftrag der Firma 50 Hertz Vogelabweiser an der Hochspannungsleitung von Perleberg nach Wolmirstedt an“, sagt Martin Anz. Er ist Berufspilot die der Firma Rotorflug Helicopters aus Frankfurt am Main. Über tausend solcher mobilen, schwarz.weiß beschichteten Gitter müssen er und Monteur Marius Fiege entlang der Trasse an der Oberleitung befestigen. Das geschieht aus der Luft. „Ganz einfach, weil so die Leitung nicht abgeschaltet werden muss“, sagt Martin Anz.

Die beweglichen Lamellen signalisieren den Vögeln Bewegung und damit Gefahr. „Wissenschaftler haben herausgefunden, dass diese Methode besonders wirksam ist“, erklärt Marius Fiege. In der Elbaue im Rühstädter Bogen sollen auf diese Weise vor allem Störche und Greifvögel vor Verletzungen oder dem Tod bewahrt werden. „Die Abweiser werden nur am nichtstromführenden Erdungsseil befestigt“, erklärt der Pilot. dennoch muss der Monteur eine Erdungszange ins Seil hängen, weil zwischen dem Hubschrauber und der Leitung eine Phasenverschiebung existiert. Die eigentlichen Abweiser werden mit Aluminiumspiralen im Seil befestigt. „Das hält ewig“, versichert Martin Anz.

Über 1000 dieser Abweiser müssen auf einer Strecke von mehr als 22 Kilometern montiert werden. „Der Abstand zwischen den einzelnen Abweisern beträgt exakt 22 Meter“, sagt Marius Fiege. Er sitzt auf einer Arbeitsplattform halb im, halb außerhalb des Hubschraubers. Ein Schutzgitter bewahrt ihn vor möglichen Verletzungen durch das Seil. Der Helikopter hebt täglich von Perleberg ab.

Von Andreas König

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