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Volksbank bleibt 2016 auf gutem Kurs

Perleberg Volksbank bleibt 2016 auf gutem Kurs

In der Generalversammlung der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz am Mittwochabend gab es gute Nachrichten: Die Genossenschaftsbank setzt ihren steilen Kurs nach oben fort – trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase. Rekord: Die Bankeinlagen haben um 58 Millionen Euro beziehungsweise um 13 Prozent erhöht.

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Ingo Schlender (l.) und Martin Brödder, Vorstände der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz.

Quelle: Bernd Atzenroth

Perleberg. In ihrem 155. Jahr hat die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz gleich mehrere Gründe zum feiern. So gab es einen Rekord, wie die Mitglieder der Genossenschaftsbank am Mittwochabend in der Generalversammlung im Perleberger Hennings Hof aus dem Geschäftsbericht für 2016 erfuhren: Die Bankeinlagen haben sich im Jubiläumsjahr um 58 Millionen Euro beziehungsweise um 13 Prozent erhöht.

Noch nie seit 1989 hat die Regionalbank solche Steigerungen der Bankeinlagen verzeichnet. Damit setzt sich der mehr als positive Trend der vergangenen Jahre fort, die Prignitzer belegen damit einen Spitzenplatz in Brandenburg. Der Bilanzgewinn lag 2016 bei gut 568 500 Euro. Auf Vorschlag des Vorstandes wird ein Teil davon als Dividende an die Mitglieder ausgezahlt (8 Prozent). Ein Teil wird in die Rücklagen überführt.

Hohe Einlagen als Vertrauensbeweis

Die hohen Einlagen darf die Bank angesichts der aktuellen Niedrigzinsphase und unsicherer politischer Tendenzen als Vertrauensbeweis werten. Normalerweise ist der Zins als Belohnung für das Sparen der Anreiz, für die Zukunft vorzusorgen und dafür auf Konsum in der Gegenwart zu verzichten, heißt es im Geschäftsbericht: „Mit Zinsen nahezu bei Null ist der Anreiz zum Sparen niedrig.“

Für die deutschen Kreditinstitute und damit auch für die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz als genossenschaftliche Bank bedeute die Niedrigzinspolitik konkret, dass sie bei der Europäischen Zentralbank sogenannte Strafzinsen bezahlen, wenn sie dort das Geld ihrer Sparer über Nacht „einlagern“. Die VR-Bank plädiert dennoch für das Sparen.

Ende Mai des vergangenen Jahres lud die VR-Bank Prignitz ihre Mitglieder zu einem besonderen Abend ein: In Blüthen (Gemeinde Karstädt) beging die Genossenschaftsbank ihr 155-jähriges Bestehen. 13 Pferdesportvereine zeigten auf dem Reitplatz Akrobatik, ritten Parcours und Dressur und präsentierten ihr Können auf Kutschen.

Kooperation mit dem Feuerwehrverband

Die VR Bank Prignitz unterzeichnete 2016 mit dem Kreisfeuerwehrverband eine Kooperationsvereinbarung. Die Jugendfeuerwehren des Kreises bekommen jährlich für Projekte, Ausrüstung und mehr 1500 Euro. Daneben gibt es weitere Vereinbarungen und Sponsoringzusagen mit Vereinen und Institutionen im Geschäftsgebiet.

Insgesamt werden 65 000 Euro jährlich zur Verfügung gestellt. Über Spenden stellte die Bank zusätzlich rund 51 000 Euro für die Region bereit. Damit wurden viele Neuanschaffungen in Vereinen, Dorf- und Stadtfeste sowie Bauvorhaben möglich.

Von Beate Vogel

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