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Volle Kirche zum Sommerkino

Bölzke Volle Kirche zum Sommerkino

Mit solch einem Besucherinteresse hatten die Organisatoren des Bölzker Sommerkinos gar nicht gerechnet. 45 Besucher kamen zur ersten Vorstellung am Freitagabend. Gezeigt wurde die Bestsellerverfilmung „Tschick“ nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf. Nach der Vorstellung sprachen die Besucher über die Geschichte. Die Reihe wird mit einem Dokuentarfilm fortgesetzt.

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Gebannt verfolgten die 45 Zuschauer in der Bölzker Kirche die Verfilmung des Erfolgsromans „Tschick“.

Quelle: Fariba Nilchian

Bölzke. Vom starken Besucherinteresse überrascht zeigten sich die Organisatoren des Bölzker Sommerkinos zum Auftakt der Reihe am Freitagabend. Die Kirche war mit 45 Besuchern gut gefüllt. Erst nachdem zusätzliche Stühle hingestellt wurden, fanden die Gäste Platz. Sie alle wollten den Film „Tschick“ nach dem Bestseller-Roman von Wolfgang Herrndorf sehen. Viele hatten das Buch gelesen, einige, vor allem jüngere Zuschauer, hatten den Streifen zwar bereits in der Schule erlebt, wollten ihn allerdings noch einmal sehen. „Ich freue mich, dass sich so viele Leute bei dem Regenwetter aufgemacht haben, um beim Auftakt der Bölzker Filmreihe dabei zu sein“, sagte die stellvertretende Vereinsvorsitzende Susanne Gloger.

Viel los in solch einem kleinen Dorf

Der Film erzählt die Geschichte zweier ungleicher Freunde, die bereits jetzt als moderner Klassiker der Jugendliteratur gilt. Die Abenteuer der anarchischen Helden brachten das Publikum wiederholt zum Lachen. Auch nach dem Film diskutierten die Anwesenden über das Gesehene. „Es war toll, dass die so viel Unsinn gemacht haben und sich nicht um die Meinung der anderen gekümmert haben“, sagte etwa Alexis Holzrichter, der mit seiner Familie zum Sommerkino in die Bölzker Kirche gekommen war. „Ich wundere mich immer wieder, wie viel Leben in so einem kleinen Dorf ist“, fand hingegen Peter Siebolds aus Berlin, der schon öfter Veranstaltungen des Vereins besucht hat.

Weiter geht es mit „Adamshoffnung 112“

Nach dem gelungenen Auftakt geht es am 18. August um 20 Uhr mit dem Film „Adamshoffnung 112“ von Jean Boué weiter. Darin schildert der in Bölzke lebende Regisseur Arbeit und Alltag der Freiwilligen Feuerwehr eines kleinen Dorfes in Mecklenburg. „Viele der Sorgen und Probleme, aber auch der Freuden sind genauso in der Prignitz bekannt, und der Mut und der selbstverständliche Einsatz der Menschen begeistern“, sagte Susanne Gloger. Die Kinoreihe wird am 25. August und 1. September fortgesetzt.

Von Andreas König

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