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Von der Ostsee in die Prignitz

Lenzen Von der Ostsee in die Prignitz

Familie Stahlberg-Stier aus Kühlungsborn ist neuer Betreiber des Lenzener „Hauses am See“. Nachdem der Vertrag mit dem bisherigen Betreiber Marcel Bartoschewitz nicht mehr verlängert worden war, stand zuerst ein „Aus“ für das Haus an, doch ab Oktober letzten Jahres wendete sich alles zum Guten.

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Tina Stahlberg-Stier und Sohn Willi Stier bringen Kompetenz und Erfahrungen mit und möchten die Gäste nicht nur mit einem herrlichen Seeblick, sondern auch mit lukullischen Delikatessen verwöhnen.

Quelle: Kerstin Beck

Lenzen. Der Blick ist einfach phantastisch, und das zu jeder Jahres- und Tageszeit. Gemeint ist die Sicht auf den Rudower See, und dieser ist im gemütlich warmen Lenzener „Haus am See“ außer dienstags täglich von 11 bis 20 Uhr – und manchmal darf es auch ruhig etwas später werden – seit dem 2. Januar dieses Jahres möglich.

Denn: Nachdem der Vertrag mit dem bisherigen Betreiber Marcel Bartoschewitz nicht mehr verlängert wurde, stand zuerst ein „Aus“ für das Haus an, doch ab Oktober letzten Jahres wendete sich alles zum Guten. Da gab es nämlich die Familie Stahlberg-Stier in Kühlungsborn, die als Familienbetrieb an der Ostsee im Gästeservice arbeitete, sich jedoch nach neuen Möglichkeiten umschaute. „Da haben wir gesucht und sind hier in Lenzen fündig geworden, denn wir haben gesehen, dass hier ein neuer Betreiber gesucht wird. Dann sind wir einfach hierhergefahren und haben uns mit dem Noch-Inhaber unterhalten“, erzählt Willi Stier, der äußerst freundliche „Junior“ des Familienbetriebes. „Und da haben wir gesagt - ja, das machen wir, wir gehen hierher, und haben das Restaurant ab Januar von dem Eigentümer, dem Förderverein Rudower See Lenzen gepachtet.“

Wichtig wird bei dem Entschluss wohl auch die Aussicht auf das Wasser gewesen sein, denn der 26-jährige ausgebildete Hotelfachmann sagt überzeugt: „Ohne Wasser geht es gar nicht, das gehört einfach dazu!“

Weil es hier tatsächlich auch Möwen gibt, wird bei der „Chefin“ Tina Stahlberg-Stier, die in Kühlungsborn geboren ist, wohl so schnell auch kein Heimweh aufkommen. Die gelernte Köchin wird hier für den Service da sein, und dazu gibt es auch noch einen Koch, der auf der Burg Lenzen seine Lehre absolviert hat: Alexander Herz. Der Inhaber und damit „Chef“ des Lokals ist der gebürtige Perleberger Jörg Stahlberg, der momentan aber noch an der Ostseeküste alles abwickelt.

Zu dem, was an Neuerungen umgesetzt wird, gehört zum Beispiel eine attraktive Speisekarte, „auf der wir Manches umstellen werden, denn wir möchten auch lokale und jahreszeitliche Produkte wie zum Beispiel Kartoffeln oder Fisch aus der Region sowie täglich wechselnde Gerichte anbieten“. Aber den Stammgästen schmeckt es bereits jetzt bei Gerichten für den großen und kleinen Hunger, bei Delikatessen wie Wild, Kalb oder Fisch. Neuerungen sind bereits aber auf dem Gelände selbst zu entdecken, wie ein sich befindliches Badehaus für die Caravan-Gäste. 20 Stellplätze gibt es auf dem Gelände für Caravans, und die Gäste werden sich im Sommer auch auf einem Fußball- wie auch auf einem Beachvolleyballplatz vergnügen können. Dazu kommen Veranstaltungen mit „MaiStarwerk“ und „3Raumklang“ und etliche Brunchbuffets – die Termine stehen längst fest.

Aber es gibt auch einen Wermutstropfen: Den Rudower See selbst. „Wir wissen, was mit dem See im Sommer passiert ist, und wir hoffen sehr, dass er saniert werden kann, viele unserer Bekannten waren schon hier und sind von der herrlichen Natur fasziniert“, sagt Willi Stier. Auch er hat längst seine Unterschrift geleistet und möchte helfen. Und vielleicht steht dann ja irgendwann auch Fisch aus dem Rudower See auf der Speisekarte.

Von Kerstin Beck

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