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Prignitz Voov-Festival beginnt am Freitag
Lokales Prignitz Voov-Festival beginnt am Freitag
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18:22 20.07.2016
Hier entsteht die große Bühne: Drei Tage lang gibt es hier Musik von internationalen DJs sowie mehrere Lasershows. Quelle: Foto: Michael Beeskow
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Putlitz

Einzelne Zelte stehen schon. Wenige Meter vor dem Eingang zum Voov-Festivalgelände, der von zwei gewaltigen Elefantenköpfen flankiert wird, hat ein junges Paar aus Duisburg bereits seine Unterkunft aufgeschlagen. „Hier gibt es die beste Musik und das Gelände ist super“, sagen die beiden. Sie schwärmen für Aminato, Vini Vici, Rinkadink und viele andere DJs, zu deren Konzerte es sie hinzieht. „Und jetzt sind hier alle zusammen.“ Später gehen sie nach Putlitz zum Einkaufen. Auf dem Festgelände geht derweil der Bühnenaufbau weiter. Südafrikaner, Franzosen und Engländer bringen an Holzstämmen Installationen in leuchtenden Farben an. Im Chillout-Bereich hinter der Bühne stellt Pepito mit seiner Freundin Kunstwerke des Franzosen Patrice PIT Hubert auf. Am Ende des Areals am Zieskenbach schwebt schon eine riesige silberne Diskokugel über dem Wasser.

Noch herrscht die Ruhe vor dem Sturm. Putlitz wird spätestens am Freitag aus allen Nähten platzen. „Wir werden uns verdoppeln“, kündigt Peter Jonel an, der als Bau- und Ordnungsamtsleiter des Amtes Putlitz-Berge das internationale Psychedelic-Trance-Festival seit der Anfangszeit begleitet. Zu den laut Jonel 5000 Putlitzern (wohl auf den ganzen Amtsbereich bezogen) kommen schätzungsweise 5000 Festivalteilnehmer hinzu, die aus der ganzen Welt anreisen.

Peter Jonel führt die Absprachen mit Veranstalter Jediyar Isik aus Köln. Die Zusammenarbeit läuft professionell. Bei Sicherheitsfragen gibt es keine Diskussionen. „Das Notwegekonzept kann man optimal nennen“, sagt Peter Jonel. Von der Landesstraße 102, die nach Mansfeld führt, zweigen zwei Zufahrten ab, auch der Hauptzugang. Es gibt aber noch Reihe weitere Notwege und sogar einen Bahnstellenhalt. Gäste können also auch mit dem Zug anreisen, bevor die Strecke Putlitz-Pritzwalk am 1. August stillgelegt wird.

„Die Voov kehrt zu ihren Ursprüngen zurück“, erklärt Peter Jonel. Schon die ersten Festivals fanden auf dem gut acht Hektar großen Areal an der Chaussee nach Mansfeld statt. Das 15. Festival rückt damit wieder näher an die Stadt heran – auf 1,5 Kilometer.

Nachdem der Streit um das Label beigelegt ist, heißt die Voov wieder Voov wie ursprünglich, und nicht mehr Vuuv. Peter Jonel ist überzeugt, dass die Putlitzer einiges von dem Festival haben werden. Nicht nur in den Geschäften dürfte der Umsatz anziehen. Da das Freibad in den Nähe des Geländes liegt, wird es sicher manchen dorthin ziehen. Der Veranstalter weist auf dem Flyer für die Festivalgäste auf diese Möglichkeit ausdrücklich hin.

Übrigens bekommt jeder Camper bei der Anmeldung auch gleich einen blauen Sack für die Müllentsorgung in die Hand gedrückt.

Der Lärmpegel wird ständig überwacht, bis am Montagmorgen Peter Jonel die Stecker zieht.

Die Putlitzer Wehr sichert am Freitagabend die Feuershow zur Eröffnung ab. Wie auch das DRK ist sie über die drei Tage auf dem Gelände stationiert. Die Einsatzleitung der Polizei übernimmt der Pritzwalker Wachenleiter Frank Radloff. Nach der Inspektion des Areals am Mittwoch meinte Peter Jonel: „Es kann losgehen“.

Von Michael Beeskow

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