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Prignitz Positive Bilanz des Voov-Wochenendes
Lokales Prignitz Positive Bilanz des Voov-Wochenendes
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18:19 24.07.2018
4000 Menschen tanzten bei der Voov in Putlitz. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
Putlitz

Die Voov 2018 ist schon wieder Vergangenheit, mit Hochdruck waren die Organisatoren noch am Dienstag mit dem Abbau beschäftigt. „Die wirbeln richtig“, erzählt Peter Jonel, Ordnungsamtsleiter im Amt Putlitz-Berge. Auch die Ordnungsbehörden hatten noch viel zu tun. So musste etwa die Ausschilderung der Straßen für die Voov wieder zurückgebaut werden.

Für Jonel war die Voov 2018 wieder eine „rundum gelungene Veranstaltung“. Die Abstimmungen mit allen Beteiligten seien sehr gut gelaufen. Etwa 4000 Besucher waren laut Jonel in diesem Jahr dabei. Es sei gegenüber den Vorjahren wieder ein deutlich verbesserter Zulauf in der Stadt bei Edeka und Lidl, aber auch im Schwimmbad zu verzeichnen gewesen.

Fünf Autofahrer unter Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen

Jonel lobte die Zusammenarbeit mit der Polizei. Die Kontrollen seien angemessen gewesen und die Abstimmung sehr gut, so mit Einsatzleiter Gerald Jach. Die Absicherung sei immer ein bisschen anspruchsvoll, in diesem Jahr vor allem wegen der hohen Waldbrandgefahr. Doch Jonel war hörbar zufrieden damit, wie Veranstalter und Ordnungsbehörden gemeinsam dieses Problem in den Griff bekamen.

Aus polizeilicher Sicht gab es einige nennenswerte Vorfälle. Fünf Autofahrer im Alter von 26 bis 42 Jahren, deren unterschiedliche Staatsangehörigkeit die Internationalität des Voov-Publikums widerspiegelte, wurden nach Angaben von Stefan Rannefeld von der Polizeidirektion Nord am Voov-Wochenende bis einschließlich Montag unter Drogeneinfluss stehend aus dem Verkehr gezogen. Gemeldet wurden zwei Diebstähle und zwei Körperverletzungen.

„Im Großen und Ganzen war es ruhig“

Ein 35-Jähriger Deutscher wurde mit Kokain, ein 22-Jähriger mit Amphetaminen erwischt. Trotz dieser Vorfälle findet auch Rannefeld, dass verglichen mit anderen Veranstaltungen dieser Größenordnung nicht übermäßig viel passiert ist. Rannefeld: „Im Großen und Ganzen war es ruhig.“ Seit die Veranstalter wieder auf das jetzige Veranstaltungsgelände gewechselt sind, ist auch die Zahl der Beschwerden wegen Ruhestörung zurückgegangen. In diesem Jahr gab es zumindest bis Sonntag sogar gar keine.

Von Bernd Atzenroth

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