Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
SPD-Antrag: Entscheidung soll revidiert werden

Pritzwalk SPD-Antrag: Entscheidung soll revidiert werden

Die SPD-Fraktion im Pritzwalker Stadtparlament möchte erreichen, dass die Entscheidung zum Verkauf eines Teils des Pritzwalker Hainholzes zurückgenommen wird. Einen entsprechenden Antrag werden die Sozialdemokraten im Stadtparlament einbringen. Die Hainholzdiskussion ist heute auch Thema unserer zweiten MAZ-Umfrage zur Bürgermeisterwahl in Pritzwalk.

Voriger Artikel
Feuerwehr rettet Transporter vorm Umkippen
Nächster Artikel
Julia Krahn krempelt Wunderblutkirche um

Die SPD beantragt, den Beschluss zum Verkauf eines Teils des Hainholzes wieder aufzuheben.

Quelle: Bernd Atzenroth

Pritzwalk. Die SPD-Fraktion im Pritzwalker Stadtparlament möchte die Entscheidung zum Verkauf von Flächen im Hainholz an die Firma Art Attack rückgängig machen und sieht dafür offenbar gute Chancen. So wird sie in der nächsten Sitzung des Pritzwalker Stadtparlaments am 13. September einen Antrag einbringen, mit dem die Entscheidung aufgehoben werden soll.

 

Das kündigte der Stadtverordnete Jörg Schilling am Mittwoch während einer Wahlkampfveranstaltung in Schönhagen (Stadt Pritzwalk) für den SPD-Bürgermeisterkandidaten Ralf Knacke an. „Die Entscheidung muss aufgehoben werden, weil sie unter falschen Bedingungen gefällt worden ist“, gab sich Schilling überzeugt. Er spielte damit auf eine schriftliche Stellungnahme aus Potsdam an, nach der ein Teil der Fläche entgegen der Einschätzung lokaler Behörden bereits Waldeigenschaft besitzt und somit nicht für den Obstplantagenbau genutzt werden kann.

Die Entscheidung zum Verkauf und ihre Entstehungsgeschichte hatte, wie vielfach berichtet, in Pritzwalk im Verlaufe dieses Jahres hohe Wellen geschlagen und war äußerst scharf diskutiert worden. Als Folge hatte sich auch eine Bürgerinitiative Pro Hainholz gebildet, die mittlerweile zum Verein geworden ist und sich am Donnerstag erstmals der Öffentlichkeit präsentierte. Im Stadtparlament stand neben der Frage, ob vor einem solchen Verkauf nicht eine Diskussion über die Nutzungsziele im Hainholz hätte geführt werden müssen, auch eine Kontroverse über die Nicht-Öffentlichkeit der Debatte auf der einen und Verstöße gegen die Kommunalordnung auf der anderen Seite mit juristischen Auseinandersetzungen als Folge. Eine Abstimmung über zwei Vorschläge für ein Hainholz-Nutzungskonzept führte in der nachfolgenden Stadtverordnetenversammlung zu einem Patt, so dass es ein solches Konzept erst mal nicht gibt.

Das Thema Hainholz markiert für die MAZ-Redaktion auch den zweiten Teil unserer Online-Umfragen zur Bürgermeisterwahl in Pritzwalk. Denn wir wollen wissen, ob es geeignet ist, Ihre Wahlentscheidung am 24. September zu beeinflussen. Sie, liebe Leser, haben wieder über das Wochenende Zeit, unter www.maz-online.de/Wahl-Pritzwalk2 abzustimmen. Am Montag um 12 Uhr schließen wir die Abstimmung. Über das Ergebnis berichten wir in unserer Dienstagsausgabe.

Von Bernd Atzenroth

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg