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Waldexperten besichtigten das Hainholz

Pritzwalk Waldexperten besichtigten das Hainholz

Die Stadt Pritzwalk strebt Partnerschaft mit der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde an. Eine vierköpfige Abordnung war jetzt an der Dömnitz, um das Hainholz mit all seinen Möglichkeiten zu besichtigen.

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Das Pritzwalker Hainholz bietet vielfältige Potenziale. Hier pflanzt Landrat Torsten Uhe dort den Baums des Jahres.

Quelle: Archiv-Foto: Andreas König

Pritzwalk. Eine vierköpfige Abordnung der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde war kürzlich zu Gast in Pritz­walk. Zwar ging es bei diesem ersten Treffen um „Möglichkeiten zur grundsätzlichen Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und der Stadt Pritz­walk“, wie Vizebürgermeister Ronald Thiel mitteilte.

Vor allem aber ging es darum, die vielfältigen Möglichkeiten kennenzulernen, die das Hainholz bietet. „Es war zunächst eine Art Exkursion, bei der den Besuchern aus Eberswalde das Hainholz mit seinen vielen Facetten vorgestellt wurde“, erklärte Vizebürgermeister Ronald Thiel.

Dessen Potenziale seien derart vielfältig, dass man mit Fug und Recht von einem „Multitalent“ sprechen könne. „Es ist ja nicht nur die ehemalige Baumschule oder die Waldpädagogik“, sagte Ronald Thiel. Vielmehr gehöre auch das Stadion dazu, das Schwimmbad, und im weiteren Sinne auch der Somersberg mit den Möglichkeiten zum Segelflug, die Flächen, die vom Verein und vieles mehr. Auch der Verein Natur- und Landschaftsschutz, Denkmalpflege (NLD) Streckenthin sei im Hainholz aktiv.

Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung ist aus Ronald Thiels Sicht der ideale Partner, um die Entwicklung des Hainholzes zu begleiten. Er verhehlte nicht, dass er die Einrichtung aus seiner Zeit als Amtsleiter in Eberswalde kenne. „Wir brauchen für das Hainholz mehr als nur ein einmaliges Konzept“, sagte der stellvertretende Bürgermeister. Schon aus Gründen der Nachhaltigkeit sei vielmehr ein kontinuierliches Monitoring erforderlich.

Die Gäste von der Hochschule wollen von ihren Erfahrungen in Pritzwalk berichten. „Meiner Ansicht nach ist eine gute Basis für eine strategische Partnerschaft gegeben“, sagte Ronald Thiel. Er werde die Idee der Kooperation den politischen Gremien der Stadt in der Sitzungsfolge vorstellen. „Vertiefende Gespräche“ sollen folgen und – die Zustimmung der Verantwortlichen vorausgesetzt, in einer intensiven Zusammenarbeit münden.

Die Pritzwalker Stadtverordneten hatten sich in ihrer vorletzten Sitzung nicht auf ein Nutzungskonzept für das Hainholz einigen können.

Von Andreas König

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