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Prignitz Waldumbau an der B 189
Lokales Prignitz Waldumbau an der B 189
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00:31 29.11.2015
Acht Meter breit ist der „Kahlschlagstreifen“. Quelle: Fischer
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Retzin

Das jüngste Sturmtief „Heini“ hat mancherorts Schäden angerichtet. Um vorzubeugen, lässt die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg zurzeit auf ihren Eigentumsflächen entlang der Bundesstraße  189 zwischen Kreuzburg und Retzin Bäume fällen. Dabei handele es sich überwiegend um Fichten, von denen viele nicht mehr standsicher sind, war von Carina Maaß von der Landesnaturschutzstiftung zu erfahren.

Im genannten Gebiet werden Nadelgehölze auf einem zirca acht Meter breiten Streifen entlang der Straße gefällt. Der restliche Kiefern-Fichten-Bestand wird durchforstet. Ökologisch wertvolle Horst- und Höhlenbäume bleiben stehen. Der nun gehölzfreie Streifen entlang der B 189 wird der natürlichen Entwicklung überlassen.

Aus Sicht des Naturschutzes soll diese Waldumbau-Maßnahme der Verkehrssicherung dienen und dazu beitragen, dass sich eine standorttypische Tier- und Pflanzenwelt entfalten kann. In seiner Entwicklung profitieren würde davon insbesondere ein nahe gelegener Erlenbruch – ein wertvoller und nach europäischem Recht geschützter Lebensraum.

Im Herbst des kommenden Jahres sollen dann auf einem Streifen entlang der B 189 Sträucher als Vogelnährgehölze angepflanzt werden. Ob innerhalb der Fläche weitere Pflanzungen erfolgen, wird nach den Fällungen entschieden. „Wir möchten erst einmal abwarten, wie sich die Natur von allein entwickelt“, so Carina Maaß.

Von Ulrich Fischer

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