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Warten auf Fördermittel

Dannenwalde Warten auf Fördermittel

Wann mit dem Neubau des Gerätehauses begonnen werden kann, ist momentan offen. Die Zusage vom Land für Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsprogramm fehlt bisher. Gumtow hat Anspruch auf 45 Prozent Förderung.

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Das alte Gerätehaus ist baufällig und soll ersetzt werden.

Quelle: Archiv

Dannenwalde. Obwohl vom Hauptausschuss empfohlen und von der Gemeindevertretung beschlossen, ist derzeit noch völlig offen, wann der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Dannenwalde in der Nähe des Gemeindehauses beginnen kann. Es gibt nämlich noch keine Zusage für die beantragten Fördermittel vom Land.

Bürgermeister Stefan Freimark hat lediglich eine Zwischenmitteilung vom Land bekommen, dass das Vorhaben grundsätzlich förderfähig ist. Ausgereicht werden zwischen 45 und 60 Prozent Fördermittel über das Kommunalinvestitionsprogramm (Kip). Die Förderhöhe ist aber abhängig von der finanziellen Situation der Kommune. Gumtow hat kein Haushaltssicherungskonzept und wird deshalb nur 45 Prozent bekommen.

Bei einer Leader-Förderung wären es 75 Prozent gewesen. „Über das Leader-Programm werden aber keine Feuerwehrhäuser gefördert“, so Freimark. Er kann auch nicht mal ansatzweise sagen, wie lange die Bewilligung noch dauern könnte, denn es gibt keine Erfahrungen aus den vergangenen Jahren. Das Kip-Programm ist neu.

Die Alternative zum Neubau wäre eine Sanierung des alten Gerätehauses gewesen. Dabei wurde jedoch schon im Hauptausschuss befürchtet, dass die Kosten unkalkulierbar sind. Freimark sieht das nicht ganz so. Er hält die Kosten durchaus für überschaubar. „Wir haben im Vorfeld alles gründlich untersucht“, sagt er. Ein Ingenieurbüro hatte die nötigen Kosten auf gut 100 000 Euro geschätzt.

Aber auch die Gemeindevertreter votierten nach der Empfehlung des Hauptausschusses für den Neubau. Er soll dort entstehen, wo der Jugendclub war, nur ein bisschen weiter hinten. Der Club ist mittlerweile abgerissen worden.

Mit 155 000 Euro wäre der Neubau zwar teurer als eine Sanierung, aber die Gemeindevertreter halten ihn für besser planbar. Das Geld ist schon bei der Haushaltsplanung für 2017 im vergangenen Jahr in den Etat eingestellt worden. Bei einem Fördersatz von 45 Prozent bekäme die Gemeinde 70 000 Euro Fördergeld. Der Eigenanteil beträgt etwa 86 000 Euro. Auch die Wehrführung favorisierte den Neubau am neuen Standort. Er ist notwendig, weil das alte Feuerwehrgerätehaus sichtbar baufällig ist.

Von Sandra Bels

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