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Prignitz Waschbrettstraße und Holperweg
Lokales Prignitz Waschbrettstraße und Holperweg
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00:17 17.07.2016
Nur wenige hundert Meter der Verbindungsstrecke sind unsaniert. Quelle: Claudia Bihler
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Ellershagen

Mit dem Fahrrad sei die Straße zwischen Ellershagen und Ellershagen Ausbau besonders schlecht zu fahren, meint die Bürgermeisterin Astrid Eckert, „manche meinen gar, dass sie mit dem Auto nicht mehr zumutbar sei.“ Als ungewöhnliche Betonstraße führt die „Objektstraße“ aus dem Dorf zum ehemaligen Armee-Gelände in Ellershagen Ausbau: Schmale, gerade mal rund 30 Zentimeter breite Betonstreifen sind so aneinandergereiht, dass die Fahrt auf der Strecke der Überquerung eines Waschbrettes gleicht.

„Dass wir diese Straße sanieren müssen, ist mir im Gespräch nahegelegt worden“, sagt die Bürgermeisterin. „Deshalb haben wir dafür auch Mittel in den Haushalt eingestellt.“

Inzwischen allerdings werden andere Stimmen laut, die den Sanierungsbedarf zunächst bei einem anderen Straßenabschnitt sehen. Kurz hinter dem Armeegelände trifft die Objektstraße an einer Kreuzung auf die Querverbindung zwischen Halenbeck und Blesendorf. Die Objektstraße führt dagegen über die Kreuzung hinweg in den Nachbarlandkreis und zwar nach Ackerfelde.

Ob Postzusteller, Pflegedienste, landwirtschaftliche Fahrzeuge oder private Kraftfahrzeuge: Die Strecke wird als flotte Querverbindung zwischen den Landkreisen genutzt. Und: Sie ist auf einer sehr langen Strecke bereits mit frischen Betonplatten in einen gut befahrbaren Zustand gebracht worden. Lediglich wenige hundert Meter zwischen Ostrignitz-Ruppin und der Prignitz fehlen. Dort haben sich alte Betonplatten an einigen Stellen weit aufgeworfen. Grund genug für einige Anlieger, der Sanierung dieser Strecke die Priorität über die Betonstraße einzuräumen.

„Wir werden über das Ellershagenprojekt am 20. Juli um 18 Uhr bei einem Anliegergespräch reden“, sagt die Bürgermeisterin: „Noch steht ja nichts fest. Und eventuell kann man diesen Straßenabschnitt ja noch mit aufnehmen. Dazu muss aber erst festgestellt werden, ob er zur Stadt Wittstock oder zu Halenbeck-Rohlsdorf gehört.“

Von Claudia Bihler

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