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Abbendorf Wasser marsch

Schon die jüngsten Brandschützer beherrschen ihr Handwerk. Das stellten am Wochenende die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehren aus dem Amt Bad Wilsnack/ Weisen unter Beweis. In einem spannenden Wettstreit mussten sie verschiedene Stationen meistern und Zielsicherheit beweisen.

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Bei der Sechs-Mal-60-Meter-Feuerwehrstafette müssen verschiedene Hindernisse überwunden werden.

Quelle: Jens Wegner

Abbendorf. Zum 23. Mal trafen sich die Jugendfeuerwehren am Sonntag in Abbendorf (Gemeinde Rühstädt) zum Jugendfeuerwehrausscheid des Amtes Bad Wilsnack/Weisen. 120 Kinder und Jugendliche aus zehn Wehren maßen ihre Leistungen. Verschiedene Aufgaben waren zu bewältigen.

Bei der Sechs-Mal-60-Meter-Feuerwehrstafette gilt es, sechs Abschnitte zu meistern. Der Startläufer nimmt ein D-Strahl-Rohr in die Hand und los geht’s. Das Rohr wird als Staffelstab an den Nächsten übergeben. Die sechs beteiligten Wettkämpfer müssen zudem Knoten binden, einen Tunnel durchkriechen sowie eine Leiterwand und ein Laufbrett überwinden. Anschließend wird das Strahlrohr an einen Schlauch und eine Kübelspritze gekoppelt. Zum Schluss müssen damit drei Dosen von ihrer Unterlage gespritzt werden.

Am Ende muss gelöscht werden

Die Gerätekunde ist für die Jüngsten (bis 8 Jahre) vorgesehen. Namensschilder müssen den Geräten zugeordnet werden. Damit sollen die Kleinen langsam mit der Technik vertraut gemacht werden.

Beim DRK-Test müssen verschiedene Fragen beantwortet werden. Beim Löschangriff geht es um absolute Schnelligkeit. Ziel ist es, einen simulierten Löschangriff durchzuführen, bei dem am Ende ein markiertes Ziel mit Löschwasser getroffen wird. Bei der Knotenstafette werden verschiedene vorgegebene spezielle Knoten gebunden. Nicht nur eine schnelle Ausführung ist hier wichtig, sondern auch die Qualität der Knoten. Denn im Ernstfall können davon Leben abhängen.

Spende vom früheren Amtsbrandmeister

„Der Spaßwettkampf ist kein Muss. Er soll den Teilnehmern Spaß machen und steht außerhalb der offiziellen Wertung. Ein Kasten Cola ist der Gewinn für die Besten”, sagte Amtsjugendwart Heiko Pechner. Zu den Aufgaben hier gehören unter anderem ein Sackhüpfen im Slalom und Ringezielwurf.

Den Spaßwettkampf gewannen die Mädchen der Altersklasse 2 aus Weisen. Auch eine Spende erreichte die jungen Brandschützer. Wolfgang Aschenkampff war der erster Amtsbrandmeister nach 1989. Er feierte kürzlich 85. Geburtstag. Dabei kamen 200 Euro zusammen, die er der Jugendfeuerwehr stiftete. Auch durch die Bäckerei Armster erhält die Jugendfeuerwehr Unterstützung. Von jedem Florian-Brot, das verkauft wird, gehen 25 Cent als Spende an die Nachwuchsarbeit.

Ergebnisse: Altersklasse 0: 1. Groß Breese II, 2. Rühstädt/Bälow. 3. Breese.

Altersklasse 1 Jungen: 1. Groß Breese, 2. Quitzöbel, 3. Breese I.

Altersklasse 2 Mädchen: 1. Weisen, 2. Quitzöbel.

Altersklasse 2 Jungen: 1. Bälow, 2. Quitzöbel, 3. Rühstädt.

Beim 25. Amtsausscheid der Erwachsenen am Sonnabend traten elf Männermannschaften und drei Frauenmannschaften an. In der Gesamtwertung belegten die ersten drei Plätze die Mannschaften aus Quitzöbel, Bad Wilsnack und Kuhblank. Bei den Frauen lagen die Breeser vorn, gefolgt von denen aus Quitzöbel und Groß Lüben.

Von Jens Wegner

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