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Prignitz Wasserrohrbruch in der Tuchfabrik
Lokales Prignitz Wasserrohrbruch in der Tuchfabrik
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00:18 27.11.2016
Die Pritzwalker Tuchfabrik. Quelle: Bernd Atzenroth
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Pritzwalk

Ein Wasserrohrbruch verursachte am Montagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr in Pritz-walker Tuchfabrik. Fast vier Stunden lang waren die Pritzwalker Brandschützer damit beschäftigt, das Wasser aus einer Wohneinheit und den darunter befindlichen Räumen herauszupumpen, nachdem zuvor die Hauptwasserleitung und der Strom in den betroffenen Bereichen abgestellt worden waren. Um 20.18 Uhr war die Feuerwehr von der Rettungsleitstelle informiert worden. Die Feuerwehr rückte daraufhin mit drei Fahrzeug und 21 Einsatzkräften aus. Der Einsatz wurde um 0.10 Uhr für beendet erklärt. Durch den Rohrbruch hat es tatsächlich auch Wasserschäden in dem Komplex gegeben, der momentan das größte Bauvorhaben der Stadt ist. Drei der neu errichteten Wohnungen wurden überflutet und können nun nach Angaben von Bürgermeister Wolfgang Brockmann erst später als geplant bezogen werden. Betroffen sind auch Büroräume der Pritzwalker Bildungsgesellschaft.

Dank an die Feuerwehr

Wolfgang Brockmann richtete in der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch einen Dank an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Pritzwalk, die am Montag im Einsatz waren. „Ihr schnelles und umsichtiges Verhalten hat großen Schaden verhindert.“ Zurzeit sind Handwerker dabei, die Schäden zu beseitigen. Auch Gutachter und Vertreter von Versicherungen hätten sich mit dem Schaden befasst, erklärte Brockmann. Brockmann und sein Stellvertreter Ronald Thiel waren am Montagabend selbst zu Ort des Geschehens gekommen. Auch Thiel war voll des Lobes für die Feuerwehrleute, die am Mittwoch teilweise auch unter den Besuchern der Stadtverordnetenversammlung waren. „Sie haben Schlimmeres verhindert und die Räume fast besenrein gemacht“, sagte Thiel auf Nachfrage der MAZ.

Tag der offenen Baustelle findet statt

Die Arbeiten an der Tuchfabrik an sich verlaufen ansonsten planmäßig, ließ der Bürgermeister verlauten. Und auf keinen Fall war der Tag der offenen Baustelle gefährdet, zu dem für den morgigen Samstag, 26. November, von 10 bis 12 Uhr in die Tuchfabrik eingeladen wird und an dem sich die Bürger über den Baufortschritt informieren können. So lange interessierte Bürger das wünschen, werden Fachkräfte aus der Stadtverwaltung Führungen durch die Tuchfabrik anbieten, Erläuterungen geben und Fragen beantworten. Neben Ronald Thiel sind dies an diesem Tag Friedhelm Müller, Fachgebietsleiter Bauwesen bei der Stadtverwaltung, Dietmar Sachs, Leiter des Geschäftsbereichs Recht, Bildung und Kinderbetreuung, Kultur und Freizeit sowie Liegenschaften, Ellen Prill, Geschäftsführerin der Wohnungsbaugesellschaft Pritz­walk sowie Sylke Hildebrandt, Fachgebietsleiterin Stadt- und Ortsteilentwicklung.

Jeder der Baustellenführer wird Teilaspekte des Umbaus entsprechend seinem Arbeitsbereich vorstellen. Friedhelm Müller ist bestens informiert, was Bauausführung und Planung angeht, Dietmar Sachs kann fundierte Informationen zu den geplanten neuen Räumen für das Museum geben. Ellen Prill kennt die neu entstehenden Wohnungen und alles, was damit zusammenhängt, bestens und Ronald Thiel hat den Überblick über das Gesamtvorhaben. Sylke Hildebrandt kann die Förderprogramme näher vorstellen.

Anmeldungen für den Tag der offenen Baustelle in der Tuchfabrik sind nicht nötig.

Von Bernd Atzenroth und Andreas König

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