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Prignitz Weg für Windpark-Repowering geebnet
Lokales Prignitz Weg für Windpark-Repowering geebnet
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00:31 25.03.2018
Windkraftanlage in der Abendsonne. Quelle: dpa
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Jännersdorf/Porep

Ohne jeden Gegenwind verabschiedeten jetzt die Gemeindevertreter von Marienfließ einen Grundsatzbeschluss, mit dem die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Windeignungsgebiet Nummer 1 „Porep-Jännersdorf“, wie es im Regionalplanentwurf „Freiraum und Windenergie“ heißt, möglich wird. Nur ein Gemeindevertreter enthielt sich bei der Abstimmung.

Den Antrag für den Aufstellungsbeschluss hatte die Firma KWE New Energy aus Röbel/Müritz Anfang März gestellt. „Ziel ist es, Standorte zu sichern und ein Repowering von Windenergieanlagen zu ermöglichen“, heißt es im Text zur Beschlussvorlage. Die Planungshoheit bleibt bei der Gemeinde, ein städtebaulicher Vertrag soll Rechte und Pflichten regeln.

Firma sieht mögliche Proteste gelassen

Details zu dem Projekt gibt es noch nicht, sagte Mario Bürger, Geschäftsführer der Firma KWE New Energy, die in Pritzwalk ein Büro hat: „Das ist alles noch ganz jungfräulich, wir wollten uns die grundsätzliche Zustimmung der Gemeinde einholen.“ Ein ähnlicher Antrag soll in der Stadt Putlitz gestellt werden, da ein Teil des Eignungsgebietes in der Gemarkung Porep liegt. „Da waren wir aber noch nicht“, sagte er.

Dass es aus der Bevölkerung Gegenwind geben könnte, sieht Bürger gelassen: „Dazu sind wir lange genug in der Branche.“ Laut Bürger haben die Windkraftanlagen, die jetzt in dem Eignungsgebiet stehen, noch eine betriebliche Laufzeit bis 2024. Knapp 30 Anlagen stehen auf brandenburgischer Seite im und am Eignungsgebiet. Im Gebiet selbst stehen 17 Windräder, drei befinden sich in der Genehmigung, wie der Steckbrief im Textteil des Regionalplanentwurfes informiert.

Anwohner fühlen sich überrumpelt

Im vergangenen Sommer hatte es im Beteiligungsverfahren am Regionalplan „Freiraum und Windenergie“ heftige Diskussionen um die Eignungsgebiete in Marienfließ gegeben. Zwar war im zweiten Planentwurf das Gebiet Nummer 2 weggefallen, das den Wald an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern überlagerte. Auch das Eignungsgebiet „Jännersdorf-Porep“ wurde verkleinert und ist nun 273 Hektar groß.

Allerdings hatten die Regionalplaner das Gebiet Nummer 43 „Bergsoll-Frehne“ neu in den Entwurf aufgenommen. Betroffen sind Krempendorf und Frehne. Die Gemeindevertreter hatten sich überrumpelt gefühlt – zumal weder das angrenzende Naturschutzgebiet Stepenitz, noch die nur 750 Meter Abstand zum Siedlungsraum Frehne und nicht einmal ein Fischadlerhorst wirksame Argumente gegen die Ausweisung der Fläche gewesen waren.

Von Beate Vogel

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