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Wehr blieb von schlimmen Einsätzen verschont

Meyenburg Wehr blieb von schlimmen Einsätzen verschont

In der Jahresversammlung des Feuerwehrvereins Meyenburg beleuchtete der Vereinsvorsitzende und Wehrführer Manfred Kreibich das Geschehen im vergangenen Jahr. Von schlimmen Einsätzen blieb die Wehr 2016 verschont. Ein Schwerpunkt lag in der Ausbildung, die wieder mit den Putlitzern absolviert wurde.

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Die vier Garagen hinter dem Gerätehaus der Meyenburger Feuerwehr sind weg. Dieses Jahr soll gebaut werden.

Quelle: Beate Vogel

Meyenburg. Der interessanteste Einsatz der Meyenburger Feuerwehr war eine Übung, sagt Wehrführer Manfred Kreibich. Daraus lässt sich schließen, dass die Brandschützer von großen und schlimmen Einsätzen im Jahr 2016 verschont blieben. Kreibich, der auch Vorsitzender des Feuerwehrvereins ist, hatte in der Jahreshauptversammlung auf das vergangene Jahr geblickt.

Bei besagter Übung waren die Meyenburger zusammen mit anderen Wehren aus dem Amtsgebiet im April auf das Eisenbahngelände gerufen worden. „Dort wurde ein Zusammenstoß zweier Pkws mit einem Zug im Bereich des Bahnüberganges simuliert“, erinnert sich Manfred Kreibich. Ein schlimmes Szenario, bei dem die Kameraden die Personen aus den Autos und dem Zug befreien und dem gleichfalls alarmierten Rettungsdienst übergeben mussten. „Das Zusammenwirken der verschiedenen Feuerwehren klappte gut“, erinnerte sich der Feuerwehrchef.

153 Stunden nur für die Ausbildung

Auch das Zusammenwirken bei der Ausbildung mit den Feuerwehren des Amtsbereiches Putlitz-Berge klappe sehr gut (siehe Infobox). Seit Jahren schließen sich die beiden Amtsbereiche, die zusammen die Stützpunktwehr bilden, bei den Kursen zusammen. Außerdem konnte ein Meyenburger vergangenes Jahr mit Unterstützung des Amtes – es ist Träger des Brandschutzes – einen Lkw-Führerschein machen. „Dafür bedanken wir uns.“ 153 Stunden ihrer Freizeit widmeten die Meyenburger Feuerwehrleute 2016 ihrer Ausbildung – zusätzlich zum üblichen Arbeitsdienst.

Der alte Vorstand ist auch der neue

13 Alarmierungen hatten die Meyenburger Brandschützer 2016 – drei mehr als im Jahr davor. Davon waren drei Brandeinsätze, sieben Hilfeleistungen, zwei Einsätze bei Verkehrsunfällen und eine Großübung.

Der alte Vorstand des Feuerwehrvereins ist der neue – Vorsitzender ist Manfred Kreibich, erster Stellvertreter Norbert Nickold, zweite Stellvertreterin und Kassenwartin Anke Nickold, Schriftführerin Corina Kreibich.

Ausgebildet wurden sechs Kameraden zum Truppmann Teil I, fünf zum Truppmann Teil II, fünf zum Sprechfunker, vier zum Maschinisten TS, einer zum Atemschutzgeräteträger und einer zum Truppführer.

Zurzeit gehören der Meyenburger Wehr 34 aktive Männer, elf aktive Frauen und zwölf Feuerwehrkameraden in der Altersabteilung an. In der Jugendfeuerwehr sind acht Kinder in der Floriangruppe und sieben in der Altersklasse II regelmäßig aktiv. „Die Altersklasse I ist in Arbeit“, so Manfred Kreibich. Er lobte vor den versammelten Brandschützern unter anderem Jugendwart Sven Niemann und seine Stellvertreter David Langer und Stefan Hinz, mit denen die Feuerwehr „verantwortungsbewusste Kameraden gefunden hat, die in ihrer Arbeit aufgehen“. Die Jugendwehr sei für jede Feuerwehr „ein Muss“, so Wehrleiter Kreibich: „Sie ist die Hoffnung auf ein Weiterbestehen der Feuerwehr.“ Es bedürfe qualifizierter Kameraden, die das nötige Wissen weitervermitteln.

Auch gesellschaftliche Verpflichtungen

Der Verein der Freiwilligen Feuerwehr Meyenburg widme sich vordergründig dem Brandschutz, erfülle aber auch eine gesellschaftliche Funktion. „Wir haben vier Skat- und Rommeeturniere veranstaltet, das Weihnachtsbaumverbrennen, Herbstfeuer und die Halloweenparty für die Kinder.“ Die Vereinsmitglieder fuhren zu den Störtebeker-Festspielen und ins Feuerwehrmuseum nach Schwerin.

Der diesjährige Feuerwehrball ist für Samstag, 18. März, geplant. Anmeldungen nimmt Manfred Kreibich, 0173/9 56 53 90, entgegen.

Von Beate Vogel

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