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Prignitz Weltrekord mit 830 Kaffeegästen in der Elbe
Lokales Prignitz Weltrekord mit 830 Kaffeegästen in der Elbe
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20:32 10.07.2016
Die Drachenbootrennen bildeten den sportlichen Höhepunkt am Sonnabend. Quelle: Jens Wegner
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Wittenberge

Der Nedwighafen in Wittenberge verwandelte sich am vergangenen Wochenende wieder in eine große Badewanne. Zum 16. Mal stiegen Schwimmer in die Elbe, um sich im Strom von Hinzdorf bis nach Wittenberge treiben zu lassen.

Rekordverdächtig: Schwimmende Kaffeetafel in der Elbe. Quelle: dpa

Aber nicht nur das. Was vor 16 Jahren mit einigen wenigen Mutigen mit einem Sprung in die Elbe bei Hinzdorf begann, ist als Elbebadetag am Nedwighafen in Wittenberge mittlerweile zu einem beliebten Sport- und Volksfest in der Prignitz geworden, das auch diesmal wieder hunderte Besucher anzog. Bei den Angeboten mit einem bunten Mix aus Sport, Spaß, Spiel und Unterhaltung war für jeden etwas dabei. Bereits am Freitag starteten die Schwimmstaffel-Wettbewerbe und die Junior-Drachenboot-Rennen der Schulen.

Der Sprung ins Wasser sorgte bei manchem für eine Abkühlung nach dem Rennen. Quelle: Jens Wegner

Der Verein Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP), der sich bereits in den vergangenen Jahren stark für die Schwimmausscheide engagiert hatte, war auch diesmal wieder der Schirmherr und Sponsor aller Wettbewerbe dieses Tages. Am Sonnabend waren dann die Erwachsenen dran. 20 Teams mit lustigen Namen wie „Plazebo(ot)”, „Hammerhaie” oder „Stadtpiraten” gingen an den Start zum großen Drachenbootrennen der Prignitzer Firmen, Vereine und Institutionen. Die jüngeren Besucher amüsierten sich derweil auf einer Hüpfburg, im Klettergarten oder beim Bemalen von Keramikfiguren. Am Abend gab es im Nedwighafen eine Party mit DJ für Jung und Alt.

Die Erfrischung tat gut und kam für manch einen auch überraschend. Quelle: Jens Wegner

Für die Stromschwimmer standen am Sonntagvormittag zwei Strecken mit Längen von jeweils 1500 beziehungsweise 6000 Metern zur Auswahl. Neu war in diesem Jahr das Kinderschwimmen auf einer Strecke von 375 Metern als Rundkurs im Hafenbecken. Danach starteten die Elbetreiber von Hinzdorf aus, um sich flussabwärts bis nach Wittenberge zum Sportboothafen treiben zu lassen. Eine Badewannenregatta gehörte wie in den vergangenen Jahren zu den Höhepunkten des Sonntags.

Die Schwimmer haben 6 Kilometer vor sich. Quelle: dpa

Ebenfalls ein Novum war diesmal der Deichcross mit verschiedenen Disziplinen. Bei dem Hindernislauf über eine Streckenlänge von 4,5 Kilometern waren acht verschiedene Stationen zu bewältigen. Bei der Gratwanderung etwa balancierten die Teilnehmer über einen fünf Meter langen Balken. Darunter befand sich ein mit Wasser gefülltes Becken. Beim Tragen von Sandtaschen wurde ein 15 Kilogramm -Sandsack im Nacken oder vor der Brust 100 Meter weit getragen. Auf 15 Metern Länge waren 200 alte Autoreifen beim Reifen Chaos zu überqueren. An der letzten Station robbten die Teilnehmer in Bauchlage zehn Meter unter einem Stacheldrahtgitter durch. Ein Höhepunkt war der Versuch, ins Guinnessbuch der Weltrekorde zu kommen.

Lustige Verkleidungen gehörten zur Ausstattungen der Drachenbootteams Quelle: Jens Wegner

Mit der größten Kaffeeverkostung der Welt plante die Veranstalterin, die Freizeitpark Wittenberge GmbH, etwa 250 bis 300 Kaffeegäste an einer 80 Meter langen Kaffeetafel im Wasser und an Land mit frisch gebackenem Kuchen und verschiedenen Kaffeesorten, Tee oder heißer Schokolade zu versorgen. Gemeldet hatten sich am Ende 830 Teilnehmer. Die genaue Zahl muss noch von einem Notar bestätigt werden. Der Dämmstoffplattenhersteller Austrotherm hatte dafür Platten produziert, die als schwimmende Tische dienten. Jeder Platz wurde mit Teller, Untertasse, Tasse, Kuchengabel und Teelöffel ausgestattet. Die Teilnehmer sollten mindestens 30 Minuten lang Gast an der Tafel sein. Wittenbergs Bürgermeister Oliver Hermann startete den Weltrekordversuch. Hunderte Schaulustige schauten dem Treiben zu und amüsierten sich.

Von Jens Wegner

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