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Weniger Windräder bei Halenbeck-Warnsdorf

Gemeinde beschloss B-Plan-Änderung Weniger Windräder bei Halenbeck-Warnsdorf

Die Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf beschloss jetzt die Änderung des Bebauungsplanes Nummer 1 für den „Windpark Halenbeck/Warnsdorf-Ost“. Hier sollen im Repoweringverfahren 14 alte Anlagen durch zwölf moderne ersetzt werden. Gegenüber der ursprünglichen Fassung wird ein Windrad ganz abgebaut.

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So wurden die WKA-Standorte jetzt beschlossen.

Quelle: Amt Meyenburg

Brügge. Eine Änderung des Bebauungsplanes Nummer 1 „Windpark Halenbeck/Warnsdorf-Ost“ haben die Gemeindevertreter von Halenbeck-Rohlsdorf (Amt Meyenburg) in dieser Woche beschlossen. Darüber informierte auf Nachfrage die Bürgermeisterin Astrid Eckert. In dem 2012 beplanten Gebiet sollen zwölf von 14 alten Windenergieanlagen über das Repoweringverfahren erneuert werden. Dabei werden die jetzigen Standorte zum Teil verschoben.

Bisher stehen im Windpark Windräder mit einer Nabenhöhe von 70 Metern und einer Leistung von 1,3 Megawatt. Eine der alten WKA soll „wegen tierökologischer Abstandskriterien“ in der vorhandenen Höhe bestehen bleiben. Eine andere Altanlage soll abgebaut und damit der Windpark auf 13 Anlagen reduziert werden. „Im Norden des B-Plangebietes wird ein Kranichbrutplatz ausgespart“, erläuterte auf Anfrage Meyenburgs Bauamtsleiterin Uta Nebert.

Die neuen Windräder werden fast 200 Meter hoch

Die zwölf vorhandenen Windräder sollen – so erklärt es die Beschlussvorlage – nun durch höhere Anlagen mit einer Nabenhöhe von 141 und einer Gesamthöhe von knapp 200 Metern ersetzt werden. Die neuen Anlagen sollen mit drei Megawatt fast die dreifache Leistung gegenüber den alten bringen. Investor wird die Firma Windstrom Erneuerbare Energien aus Edemissen (Niedersachsen), die bereits 2015 einen Antrag auf Repowering in dem B-Plangebiet gestellt hatte.

Im April 2015 hatte die Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf dem Vorhaben grundsätzlich zugestimmt. Nun wurden in dem aktuellen Beschluss die Details geregelt. Mit dem Vorhabenträger soll ein städtebaulicher Vertrag abgeschlossen werden, der die Art und den Umfang der Ausgleichsmaßnahmen regelt. Nun folgt die Auslegung des geänderten B-Planes.

Von Beate Vogel

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