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Prignitz „Wer da war, kommt gerne wieder“
Lokales Prignitz „Wer da war, kommt gerne wieder“
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09:05 08.05.2017
Petra Hansel, Chefredakteurin von Antenne Brandenburg. Quelle: Bernd Atzenroth
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Wittenberge

Antenne Brandenburg ist zusammen mit der MAZ seit Anbeginn an Veranstalter der Tour de Prignitz. Über die Rundfahrt, ihre Entwicklung und das Jubiläum sprach Bernd Atzenroth mit der Chefredakteurin von Antenne Brandenburg, Petra Hansel.

Was macht die Tour aus, und wie hat sich das in 20 Jahren entwickelt?

Inzwischen nehmen viel mehr Menschen an der Tour teil. Immer mehr fahren mit Helm, wenn auch noch nicht alle. Das Spektrum der Fahrräder hat sich verändert. Vom Hollandrad über schnelle Rennräder bis zum Tandem und E-Bike ist alles im Fahrerfeld vertreten. Es ist schön, zu erleben, wie sich die Orte schon in der Vorbereitung einbringen. Viele Ideen werden geboren. Am Tagesziel gibt es zauberhafte Empfänge für die Radler, ob mit Schützengarde oder Shantychor. Bürgermeister führen Polonaisen an, Stiftsdamen mischen sich unter die Radler. Unterwegs gibt es selbst gebackenen Kuchen oder Limonade aus frischen Holunderblüten. Es gibt eine über die Jahre gewachsene besondere Art des Miteinanders und der Verbundenheit. Familien, Schulklassen, Vereinsgruppen, Urlauber - jung und alt - lernen sich und die Prignitz als Heimat auf andere und besondere Art kennen. Egal, ob sie in der Prignitz zu Hause sind, nur einen Tag mit radeln oder die ganze Woche dabei sind.

Wird im Jubiläumsjahr etwas anders sein?

Auf dieser Tour werden wir viele Erinnerungen austauschen. Weißt Du noch? Kannst Du Dich erinnern? Es gibt ja auch Teilnehmer, die von weither kommen aus ganz Deutschland und der Welt. Sie haben den Tourgedanken aus der Prignitz und Brandenburg in die Welt hinausgetragen. Schön, vielleicht einige wieder zu treffen. Geblieben sind die blau-gelb-grün-orangen T-Shirts, die der Veranstalter, also blau für die MAZ, gelb für Antenne Brandenburg, grün und orange für die Sponsoren, die AOK Nordost und die Volks- und Raiffeisenbank. Sie machen das bunte Fahrerfeld aus. Wegen des 20 Jahre Aufdrucks in diesem Jahr bestimmt nicht nur bei Sammlern noch begehrter. Immer mehr Radler sind inzwischen auch mit einer Helmkamera unterwegs. Neben Fotos entstehen mehr und mehr Jubiläumsvideos. Wie immer gibt es ausführliche Tourberichte in der MAZ, im Programm von Antenne Brandenburg, bei BRANDENBURG AKTUELL, rbb-online und auf Facebook. Wer also nicht direkt vor Ort sein kann, kann trotzdem dabei sein.

Mit welcher Mannschaft wird Antenne diesmal bei der Tour dabeisein?

Antenne Brandenburg ist vor Ort mit einem ganzen Tourteam, also Projektleiter, der Programmchefin und Redakteuren aus unserem Perleberger rbb Büro, zwei Reportern, darunter ein Fahrradreporter, Ü-Wagentechnikern, mit Tour-DJ, Tourmoderatorin, Tour-Schiedsrichterin und Promoteam.

Und dann gibt es ja zum Abschluss noch ein großes Jubiläumskonzert in Wittenberge. Wie kam das zustande?

Wir stehen als Antenne Brandenburg, dem rbb Landessender, mit unserem Radioprogramm neben regionaler Information und gutem Service auch für hörbar gute Laune und die schönste Musik für Brandenburg. Ähnlich wie bei der zehnten Tour gibt es daher auch jetzt ein Jubiläums-Abschlusskonzert. Diesmal mit Bell, Book & Candle und Johannes Oerding. Der Singer/Songwriter bringt gerade seine 5. CD mit deutschen Popsongs heraus. Johannes Oerding kommt aus Hamburg. Auch in der Prignitz sind wir an der Elbe. Das verbindet. Am 20. Mai treffen die Radler gegen 15.00 Uhr in Wittenberge ein. Nach Abschlusswettkampf geht die Etappenparty diesmal ab 18.00 Uhr weiter. Auf der Bühne an der Alten Ölmühle in Wittenberge an der Elbe. Alle sind herzlich eingeladen.

Werden wir wieder viele Radler von Antenne und RBB im Feld sehen?

Ganz sicher, viele Kollegen nutzen gerne die Chance, um bei der Tour de Prignitz dabei zu sein und nehmen sogar Urlaub, um mitzufahren. Und wer einmal da war, kommt gerne wieder.

Von Bernd Atzenroth

Viele kleine Erlebnisse machen den Reiz der Tour de Prignitz aus, findet Bernd Gerhardt. Der Radsportler fährt seit Jahren bei der Tour de Prignitz mit und freut sich, wie sehr die Idee der Tour mittlerweile in seiner Heimatstadt Wittenberge verwurzelt ist.

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