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Wettbewerb und geselliges Beisammensein

Kuhsdorf Wettbewerb und geselliges Beisammensein

Er ist eine weitere Gelegenheit zum kameradschaftlichen Beisammensein: Am Sonnabend nahmen vier Jugendfeuerwehrteams am 5. Kuhsdorfer Feuerwehrtag teil. Neben Übungen im Löschangriff und anderen feuerwehrtypischen Stationen konnten sich die Teilnehmer diesmal auch im Luftgewehrschießen üben.

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Station zum Luftgewehrschießen.

Quelle: Privat

Kuhsdorf. Bei sehr gutem Wetter waren vier Jugendfeuerwehrmannschaften am Sonnabend beim 5. Kuhsdorfer Feuerwehrtag dabei. Wegen der Hitze war laut dem stellvertretenden Groß Pankower Gemeindebrandmeister und Jugendwart der Kuhsdorfer Feuerwehr, Pedro Korup, der Parcours, den die vier Teams zu bewältigen hatten, auf 4,5 Kilometer und fünf Stationen beschränkt – gegenüber sonst acht bis neun Stationen. Vorbild für die Veranstaltung ist der Wilhelm-Reißner_Gedenkmarsch der Perleberger Feuerwehr, nur dass hier Strecken nicht ganz so lang sind.

Immerhin von 8 bis 12.30 Uhr waren die jungen Leute unterwegs, bevor die Sieger geehrt werden konnten. Den ersten Platz belegte die Jugendfeuerwehr Selent aus dem Kreis Plön in Schleswig-Holstein. Die Wehren aus Selent und Kuhsdorf sind miteinander befreundet. Auf dem zweiten Platz landeten die jungen Brandschützer aus Groß Langerwisch, die mit ihrem Jugendwart Christian Rochnia angereist waren. Die Gastgeber aus Kuhsdorf belgten den dritten Platz, gefolgt vom Feuerwehrnachwuchs aus Boddin. Für alle vier Teams gab es Pokale aus der Hand von Kreisbrandmeister Holger Rohde. Auch der stellvertretende Kreisjugendwart René Frei war gekommen. „Die Groß Woltersdorfer und Boddiner haben uns bei den Stationen unterstützt“, sagte Pedro Korup. Die vier Teams übten einen Löschangriff, absolvierten eine Knotenstation und eine Technikstation und vollzogen eine Löschübung mit Kübelspritzen. Schließlich konnten sie sich an einer Station im Luftgewehrschießen üben – eine Idee, die der Kuhsdorfer Robert Hagemann im vergangenen Jahr hatte und die in diesem Jahr umgesetzt wurde. „Der Tag soll nicht nur feuerwehrtechnisch sein“, begründete dies Pedro Korup. Denn es geht auch ums gesellige Beisammensein und gemeinsame Aktivitäten. Solche gibt es mehrere über das Jahr verteilt. So stehen jedes Jahr im März Aufräumarbeiten an. Die jungen Leute laufen dabei die ganze Gemarkung ab und sammeln Müll und Schrott aus Straßengräben – da kommen schon ein paar Anhängerladungen zusammen. Jedes Jahr trifft man sich zudem nach dem Kindertag im Juni zu einem Zeltwochenende auf dem Dorfplatz – auch dies soll das kameradschftliche Miteinander fördern. Korup: „Man hat sonst nur den Gemeindefeuerwehrtag, an dem man was miteinander macht.“

17 Jugendfeuerwehrleute gibt es derzeit in Kuhsdorf, zwei wechseln nach Angaben Pedro Korups in diesem Jahr zu den Erwachsenen. Dort gibt es derzeit 21 Aktive sowie fünf in der Alters- und Ehrenabteilung. Die Mitgliedschaft bei der Kuhsdorfer Jugendwehr ist nicht ortsgebunden. Auch drei Mädchen aus Giesensdorf und ein Jugendlicher aus Groß Woltersdorf sind dabei.

Von Bernd Atzenroth

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