Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Wie schmeckt eigentlich Pritzwalk?
Lokales Prignitz Wie schmeckt eigentlich Pritzwalk?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:29 06.09.2015
Das Rathaus leuchtete in den Pritzwalker Farben. Quelle: Elisabeth Hahn
Anzeige
Pritzwalk

„Hallo, uns gibt’s noch!“ So könnte ein Motto des „Herbstleuchtens“ heißen, wenn man Heike Fuchs von der Stadtverwaltung fragt. Denn oft ist das „Aussterben“ der Pritzwalker Innenstadt, das Wegziehen der Geschäfte und der Vereine, ein großes Thema. Am vergangenen Freitag wurde man eines Besseren belehrt. Die Veranstaltung „Herbstleuchten“ ließ die Pritzwalker Innenstadt im wahrsten Sinne des Wortes mal in einem ganz anderen Licht erstrahlen. Mit Einbruch der Dunkelheit leuchteten das Rathaus und viele andere Gebäude und Bäume in bunten Farben. Die Geschäfte luden mit einem Moonlight-Shopping die Gäste zum gemütlichen Bummeln durch die Marktstraße ein. „Wir möchten die Gewerbetreibenden und Vereine mit dieser Veranstaltung unterstützen. Ohne sie ist die Innenstadt nicht zu denken.“, erklärt Fuchs. Viele Künstler, Tänzer und Musiker verzauberten die Menschen mit ihren Darstellungen. „Durch die Künstler und Lichteffekte sieht man Pritzwalk auch mal in einem anderen Licht“, erklärt Fuchs. Die Künstler-Gruppe „Free Optics“ aus der Nähe von Wittstock begeisterte die Gäste mit einer psychodelischen Schwarzlicht-Installation. Die übergroße Konstruktion aus bunt besprühten und gefärbten Stoffen soll „die Fantasie anregen“, erklärt Moritz Wehde von den „Free Optics“. Mit ihren Kunstwerken treten sie eigentlich eher auf Musikfestivals wie der Vuuv in Putlitz auf. „Wir reisen damit um die ganze Welt“ sagt Wehde, er sei aber sehr froh, beim „Herbstleuchten“ mitmachen zu dürfen. Das „Herbstleuchten“ stand unter dem Motto „Wie schmeckt Pritzwalk?“. Mit diesem Konzept konnte sich die Interessengemeinschaft Innenstadt Pritzwalk über einen ersten Platz beim Wettbewerb„City-Offensive Westbrandenburg 2015“ der IHK Potsdam freuen. Mit einer Schlemmermeile, einem Erntefest, einem Bulettenwettbewerb und nicht zuletzt mit der Herausgabe des Kochbuchs „So schmeckt Pritzwalk“ mit Lieblingsrezepten von Pritz-walker Mitbürgern wurden die Gäste kulinarisch verwöhnt.

Zur Galerie
Farbenfroh, unterhaltsam und einfallsreich: Das Pritzwalker Herbstleuchten war eine tolle Sache.

Es kann hier jeder seinen Geschmack finden“, sagte der Vorstandsvorsitzende der IG Innenstadt, Andreas Specht. „Im Herbst wird so viel geerntet. Die vielen regionalen Erzeuger sollen hier präsentieren, was sie machen und das mit einer Kostprobe verbinden.“ Und wie schmeckt nun eigentlich Pritzwalk? Gar keine so leichte Frage, fanden viele Gäste.

„Interessant“, sagt der eine, „deftig“, findet der andere. Das mag wohl an der Milch-Klüter-Suppe mit Bratkartoffeln, an den Buletten oder an der Schmalzstulle liegen, die vielen einfällt, wenn sie an Pritzwalk denken. Wenn man Stefan Friedrich, Knieper-Produzent aus Preddöhl, fragt, wie für ihn Pritzwalk schmecke, sagt er prompt: „Lecker! Der Knieper besonders gut.“ Klar. Knieperkohl ist wohl kaum aus der Knieperstadt Pritzwalk wegzudenken. Eins war dieser Abend ganz sicher: Ein Schmaus für den Gaumen, die Ohren und die Augen. Den Pritzwalkern zeigte er, dass es eben auch mal anders aussehen kann im Zentrum: Bunt, lebendig und strahlend. Übrigens: Seit Freitag ist Christian Käpernick „Bulettenkönig von Pritzwalk 2015“. Er gewann nämlich den abendlichen Bulettenwettbewerb. Sein Vater erklärt den Erfolg des Sohnes so: „Er hat seit einer Woche mit Oma geübt. Wir haben in dieser Woche jeden Tag Buletten gegessen.“ Vielleicht schmeckt Pritzwalk ja auch so.

Von Elisabeth Hahn

Prignitz Prignitz: Polizeibericht vom 6. September - Cannabispflanzen gezüchtet

Einem Zeugenhinweis folgte die Polizei in Wittenberge am Freitag und machte in einer Wohnung an der Gartenstraße prompt einen Cannabis-Züchter aus.

06.09.2015
Prignitz Beim Theater „Impro for Two“ rückte am Sonnabend in Pritzwalk das Thema Inklusion in den Vordergrund - Geschichten, die das Leben schreibt

Mit Improvisationstheater setzten sie das Thema Inklusion um: Daniela Dörfel und Chady Seubert wagten sich am Sonnabend auf ein schwieriges Terrain. Begleitet wurden sie von Pianist Stephan Ziron.

09.09.2015
Prignitz Münchener Freiheit in Meyenburg - Freiheit rockte den Schlosspark

Die Band Münchener Freiheit war am Sonnabend der Höhepunkt beim Familienfest des Meyenburger Möbelwerkes. Die Firma hatte zum 25-jährigen Bestehen des Betriebes eingeladen. Gut 1000 Zuschauer genossen Hits wie „SOS“ oder „Ohne dich“. Die fünf Musiker hatten das Prignitzer Publikum nach ein, zwei Songs aufgetaut.

06.09.2015
Anzeige