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Wiederaufbau der Tankstelle Liebenthal steht

Baugenehmigung eingetroffen Wiederaufbau der Tankstelle Liebenthal steht

Die Baugenehmigung für den Wiederaufbau der vor neuen Monaten ausgebrannten Agip-Tankstelle in Liebenthal (Gemeinde Heiligengrabe) ist da. Tankstelleninhaber Volkmar Leja will noch dieses Jahr den neuen Shop in Betrieb nehmen – mit Gastronomie, behindertengerechten Toiletten, Duschen und allem drum und dran.

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Noch steht in Liebenthal das Gerippe der ausgebrannten Tankstelle. Das soll sich bald ändern.

Quelle: Beate Vogel

Liebenthal. Noch immer verkaufen die Mitarbeiter der Agip-Tankstelle in Liebenthal (Gemeinde Heiligengrabe) aus einem Provisorium heraus. Dabei ist es bereits fast neun Monate her, dass die Tankstelle kurz vor der Auffahrt zur Autobahn 24 komplett ausgebrannt ist. Der Schaden ging in die Millionen. Doch der Wiederaufbau gestaltet sich gar nicht so einfach. Immer wieder hatte sich die Wiederherstellung verschoben. Inhaber Volkmar Leja hofft nun, dass der Betrieb zum Jahresende wieder normal laufen kann.

Während der Tankbetrieb Anfang Februar wieder aufgenommen wurde, verkaufen die Mitarbeiter der Tankstelle nach wie vor aus dem Container, der ebenfalls Anfang Februar aufgestellt worden war. Über die Sommermonate war für die Kunden auch ein Grill aufgestellt worden, was bei vielen gut ankam. „Das läuft auch weiter so, wenn das Wetter gut ist“, sagt der Tankstelleninhaber. Zudem gebe es drinnen auch heiße Suppe für die Kunden, die zu einem großen Teil aus Fernfahrern bestehen.

„Wir haben Ende August die Baugenehmigung bekommen, die wir im Mai beantragt hatten“, erklärt er. Nun sei die Architektin auf der Suche nach einer entsprechenden Fachfirma, die den Tankstellenneubau ausführen kann. Volkmar Leja ist zuversichtlich, dass im Oktober mit den Arbeiten begonnen werden kann. „Wenn wir eine Firma finden, die freie Kapazitäten hat, könnten wir sofort starten. Das Ziel sei, bis zu Weihnachten wieder in den Normalbetrieb zu gehen. „Ich rechne mit drei Monaten Bauzeit.“ Wenn die Außenaufbauten stehen, könne der Innenausbau auch bei schlechter Wetterlage ausgeführt werden.

„Die Grundplatte steht ja“, sagt Volkmar Leja. Alle Leitungen , die aus der Erde kommen, seien bei dem verheerenden Feuer unbeschädigt geblieben. Und auch das Stahlgerüst der ausgebrannten Tankstelle kann – bis auf einige wenige Träger – wieder verwendet werden. Das Fundament soll nach hinten hin ein Stück erweitert werden. Dort soll später der neue Kühlbereich seinen Platz finden. Vorher muss ein neuer Fußboden gegossen werden – mit Fußbodenheizung, kündigt der Tankstelleninhaber an. „Der Innenausbau erfolgt dann in Ständerbauweise.“ Geplant sind neben dem Verkaufsraum und dem Gastronomiebereich auch behindertengerechte Toiletten sowie Damen- und Herrenduschen. Diese Ausstattung muss ein Autohof vorweisen, ebenso wie „50 plus 1 Lkw-Stellplätze“ und 20 Pkw-Stellplätze.

Stationsleiterin Antje Michaelis kann es kaum abwarten, den provisorischen Verkaufsraum im Container gegen den neuen Tankstellenshop einzutauschen. Immerhin halten die acht Mitarbeiter die Tankstelle 24 Stunden offen. Zwar war die Tankstelle vor gut einem Jahr teilmodernisiert und erweitert worden, doch sieht Inhaber Volkmar Leja in dem nun anstehenden Wiederaufbau auch Vorteile: „Wir werden nach dem Wiederaufbau den modernsten Standard aufweisen“, freut er sich.

Von Beate Vogel

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