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Windhose entwurzelt 13 Bäume

Suckow bei Putlitz Windhose entwurzelt 13 Bäume

Ein starkes Unwetter mit heftigen Sturmböen zog am Dienstagabend über die Gemeinde Suckow nahe Putlitz (Prignitz) hinweg. 13 Bäume wurden entwurzelt. Einer zerstörte einen Spielplatz. Ansonsten sind die Schäden überschaubar.

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Der Spielplatz ist teilweise zerstört.

Quelle: Celine Wegert

Suckow. Auf die hochsommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage folgten am Dienstag in ganz Brandenburg schwere Unwetter. Während überall Gewitter und Starkregen registriert wurden, nahm das Schlechtwettertief in der Gemeinde Suckow (Mecklenburg-Vorpommern) nahe Putlitz besonders verheerende Ausmaße an. Eine Windhose zog über das kleine Dorf an der Mecklenburg Vorpommerschen Grenze in der Nacht zu Mittwoch.

„Auf einmal wurde es richtig dunkel. Starker Regen und Wind kamen auf“, erinnert sich der ehren-amtliche Bürgermeister von Suckow, Jürgen Kühl.

Personen verletzten sich glücklicherweise nicht. „Dafür sind die Bäume umgeknickt wie Streich-hölzer“, so Jürgen Kühl. „Wir hatten sehr viel Glück.“

Baum schlug aufs Klettergerüst

Auch der Sachschaden hält sich nach Angaben des Bürgermeisters in Grenzen. Lediglich einige Ziegelsteine habe es entschärft. Dafür hat der Sturm insgesamt 13 Bäume entwurzelt. Viele andere sind zudem stark beschädigt. „Die betroffenen Bäume waren Teil einer Lindenallee. Wir mussten zunächst klären, inwiefern es diesbezüglich Auflagen für den Naturschutz gibt.“

Mehrere Abschnitte des Dorfes sind nun mit Absperrband versehen. So auch der Spielplatz. Ein großer Baum ist dort vom Sturm abgeknickt worden und aufs Klettergerüst gefallen. Der komplette Spielbereich ist im Moment nicht nutzbar. Auf vielen anderen Grundstücken sieht es ähnlich aus. Überall sind Äste abgebrochen. Bäume liegen umgeworfen am Straßenrand und zeigen die Spuren der Verwüstung. „So was haben wir noch nicht erlebt“, sagt die Frau des Bürgermeisters. Lässt man das Ortseingangsschild von Suckow hinter sich, so sucht man vergeblich nach ähnli-chen Hinweisen auf das Unwetter. „Die Windhose deckte ungefähr einen 1,5 Kilometer breiten Streifen ab“, erklärt Jürgen Kühl. „Alles, was mehr als zwei Kilometer außerhalb von uns liegt, ist so gut wie nicht betroffen.“

Der Bürgermeister lobt indes die freiwilligen Helfer. „Acht verschiedene Feuerwehren waren vor Ort und haben sofort mit der Räumung begonnen. Auch die Einwohner haben tatkräftig mitgeholfen.“

Von Celine Wegert

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