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Prignitz Wirtschaftsförderer sagt Hilfe für Ayanda zu
Lokales Prignitz Wirtschaftsförderer sagt Hilfe für Ayanda zu
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00:28 28.03.2018
Ayanda stellt Gelatinekapseln für Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente her. Quelle: Peter Geisler
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Falkenhagen

Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB), Steffen Kammradt, besucht derzeit Unternehmen in China, die in Brandenburg Tochtergesellschaften betreiben. Aus diesem Grund war er jetzt auch zu Gast bei der Sirio Pharma, die in Falkenhagen das Unternehmen Ayanda betreibt.

Dort traf er sich mit dem Inhaber von Sirio Pharma, Patrick Lin, dem Exportchef Alex Du und der Produktionsleiterin Lin Yu. In diesem Gespräch hat Kammradt die Unterstützung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Brandenburg bei der weiteren Entwicklung des Werkes im Gewerbepark Prignitz angeboten, speziell beim Thema Fachkräftegewinnung könne der Wirtschaftsförderer unterstützen.

Ayanda hat große Bedeutung für chinesischen Mutterkonzern

Seitens der Unternehmensspitze wurde die hohe Bedeutung des Standortes in Falkenhagen für den Konzern hervorgehoben. Dort sind rund 200 Mitarbeiter der insgesamt 1600 Beschäftigten des Konzerns tätig und produzieren Weichgelatinekapseln für Nahrungsergänzungs- und Arzneimittel.

Bei dem Besuch führte Produktionsleiterin Lin Yu den WFBB-Geschäftsführer durch das chinesische Stammwerk.

Wirtschaftsförderer will Vertrauen aufbauen

Auf dem Programm der Reise, die bis Sonntag dauert, stehen die Stationen Peking, Schanghai, Hangzhou, Shantou und Shenzhen. Ziel ist es, bei den Unternehmensleitungen für eine weitere Entwicklung der Brandenburger Niederlassungen zu werben. Dazu werden den Firmenzentralen die Angebote der Wirtschafts- und Arbeitsförderung aufgezeigt.

Darüber hinaus sind auch neue Kontaktaufnahmen zu neuen potenziellen Investoren geplant. „Wir sind bereits seit mehreren Jahren in China aktiv. Die dauerhafte Kontaktpflege ist sehr wichtig, weil sie Vertrauen schafft“, erklärte Kammradt. Der WFBB sind 28 chinesische Investoren in Brandenburg bekannt. Damit ist China auf dem Weg in die Spitzengruppe der Quellregionen für internationale Investoren in Brandenburg. Bekannteste Beispiele sind der Solarmodul-Produzent Astronergy in Frankfurt (Oder), das Gesundheits-Unternehmen Ayanda in Falkenhagen, die Flügel- und Klavierfabrik Niendorf in Luckenwalde oder der Startup-Inkubator Techcode in Potsdam.

Von Andreas Röhl

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