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Wissenschaftswoche am Gymnasium

Pritzwalk Wissenschaftswoche am Gymnasium

Die Wissenschaftswoche am Pritzwalker Gymnasium war auch in diesem Jahr wieder ein Erfolg: Drei Tage lang wurden nachmittags Fachvorträge von Experten aus Forschung und Wissenschaft zu allen möglichen Themen angeboten, und die Schüler nahmen das Angebot gerne an.

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Islamwissenschaftlerin Irene Hellmann sprach am Pritzwalker Gymnasium während der Wissenschaftswoche über den Iran.

Quelle: Atzenroth

Pritzwalk. Es war ein interessantes Thema: Irene Fellmann hatte eine gute Dreiviertelstunde lang vor Schülern und Lehrern des Pritzwalker Gymnasiums über den Iran geredet. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen, doch gab es auch einen historischen Abriss und schließlich einen Ausblick auf die Entwicklung des Landes, mit dem Deutschland seit jeher gute Beziehungen pflegt, dass aber auch von der USA des Terrorismus verdächtigt wird – ganz zu schweigen vom Disput über das Atom-Abkommen aus dem Jahr 2015.

Danach gab es dann noch Gelegenheit für Fragen, die die Expertin auch beantwortete. So erfuhren die Anwesenden noch zum Beispiel etwas über den Unterschied zwischen Schiiten und Sunniten. Irene Fellmanns Vortrag war eine der elf Veranstaltungen in der diesjährigen Wissenschaftswoche am Pritz­walker Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium. Immer in der Woche vor den Winterferien organisiert die Schule an drei Tagen wissenschaftliche Fachvorträge für die Schülerschaft. Angeboten wurde dieser Vortrag vom Politischen Bildungsforum Brandenburg und von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung. Tammo Nieter erklärte gegenüber der MAZ, dass die Stiftung gerne Vorträge zur politischen Bildung, in welcher Form auch immer, anbietet.

Die Teilnahme an allen Vorträgen in der Schule ist nicht verpflichtend – gemessen daran war Tammo Nieter sehr überrascht über die gute Beteiligung etwa beim Fellmann-Vortrag. Das galt aber auch für die anderen zehn Veranstaltungen, die von Dienstag bis Donnerstag angeboten wurden und ganz unterschiedliche Themen hatten. Schulleiter Harald Glöde freute sich jedenfalls über die gute Resonanz.

Große Themenpalette

So beantwortete Gerd Bießmann von der Firma Glatfelter Falkenhagen ebenfalls am Donnerstag die Frage, wie viel Holz im Ketchup ist, und gab so einen kleinen Einblick in die Welt der Kohlenhydrate. Stefan Luckscheiter von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sprach indes über Leibniz und die Bücherzensur.

Begonnen hatte die Wissenschaftswoche am Dienstag mit einem Vortrag von Professor Mike Schlaich von der Technischen Universität Berlin über die größten und interessantesten Bauwerke. Katja Orlowski von der Fachhochschule Brandenburg gab einen Einblick in die Medizininformatik. Nicole Stroncik vom Geophysikalischen Forschungszentrum hatte ihren Vortrag „Vom Erdmantel zum Aralsee“ betitelt. Infos gab es auch über die Finanzierung eines Studiums, die Biogasprozessforschung und über Sprachentwicklung und Sprachförderung.

Von Bernd Atzenroth

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