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Wittenberge: Bürgermeister wiedergewählt

94,8 Prozent stimmen für Oliver Hermann Wittenberge: Bürgermeister wiedergewählt

Der amtierende Bürgermeister von Wittenberge (Prignitz), Oliver Herrmann, bleibt im Amt. Er wurde am Sonntag als Bürgermeister wiedergewählt. Das war auch nicht schwer – schließlich war er der einzige Kandidat. Eine überwältigende Mehrheit von 94,8 Prozent stimmte für ihn.

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Oliver Hermann (Mitte) bekommt Blumengrüße nach seiner Wiederwahl.
 

Quelle: Jens Wegner

Wittenberge.  Mit überwältigender Mehrheit wurde der 50-jährige Oliver Hermann am Sonntag erneut zum Bürgermeister von Wittenberge gewählt. 94,8 Prozent der Wähler stimmten nach dem vorläufigen Endergebnis mit Ja, 5,2 Prozent mit Nein. Gestern Abend stand auch schnell fest, dass das für die Wiederwahl nötige Quorum mehr als erreicht wurde.

Quorum erreicht – Oliver Hermann bleibt Bürgermeister in Wittenberge

Quorum erreicht – Oliver Hermann bleibt Bürgermeister in Wittenberge.

Quelle: dpa-Zentralbild

Rund 15 500  Wittenberger waren am Sonntag aufgerufen, ihren Bürgermeister für die kommende Legislaturperiode – weitere acht Jahre – zu wählen. Einziger Kandidat war der amtierende Bürgermeister Oliver Hermann (parteilos). Die Bürger hatten also nur die Wahl, ihr Kreuz bei Ja oder Nein zu setzen. Am Vormittag war es zunächst relativ ruhig in den Wahllokalen. Im Foyer des Wittenberger Kulturhauses hatten gegen 10 Uhr etwa 60 von 1135 Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben. „Die Stadt braucht einen Bürgermeister. Wir sind sehr zufrieden mit dem, was Doktor Hermann bis jetzt auf die Beine gestellt hat”, sagte Peter Paul, der gerade seinen Stimmzettel in die Urne gesteckt hatte. Seine Frau Bärbel stimmte ihm zu. „Ich habe im Wittenberger Stadtmuseum gearbeitet, als Oliver Hermann damals zu uns kam.

Peter Janz gehört zu den aktiven Unterstützern, die Oliver Hermann beim Wahlkampf begleitet hatten

Peter Janz gehört zu den aktiven Unterstützern, die Oliver Hermann beim Wahlkampf begleitet hatten.

Quelle: Jens Wegner

Dass er später Stadtoberhaupt geworden ist, ist ein großer Gewinn für die Stadt ”, sagte Wählerin Monika Schulz. Gegen 11 Uhr hatten im Wahllokal im Torwächterhaus am Steintor etwa 100 von 1052 Wahlberechtigte ihre Stimme abgegeben. Für Bernd Mürder ist das Wählen eine Bürgerpflicht. „Nicht wählen zu gehen ist eine vergebene Stimme”, meinte er. „Wir gehen immer wählen. Damit äußern wir unsere Meinung”, sagte Monika Janz. Ihr Mann Peter Janz gehört zu den aktiven Unterstützern, die Oliver Hermann beim Wahlkampf begleitet haben. „Natürlich wähle ich ihn dann auch”, sagte dieser.

Die Entwicklung der Innenstadt ist eines der Hauptthemen, die auf Oliver Hermanns Agenda stehen. Eine breite Unterstützung erhielt er von der CDU, der SPD, der FDP und der Partei Die Linke. Bevor Hermann im Juli 2008 Bürgermeister der Elbestadt wurde, war er von 1999 bis 2001 Museumsleiter, dann Chef des Kultur-, Sport- und Tourismusbetriebs, ab 2007 unter seinem Vorgänger Klaus Petry stellvertretender Bürgermeister.

Von Beate Vogel und Jens Wegner

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