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Prignitz Wittenberge: Intercity-Halt im 2-Stunden-Takt
Lokales Prignitz Wittenberge: Intercity-Halt im 2-Stunden-Takt
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02:16 07.09.2015
Der Bahnhof Wittenberge wird Umsteigeknoten der Bahn. Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember ist es soweit.  Quelle: König
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Wittenberge

 Der Bahnhof der Elbestadt ist schon jetzt ein Eisenbahndrehkreuz. Hier begegnen sich Regionalbahnen und Expresszüge, Intercity-Züge und der ICE. Doch wer vom Regional- in den Fernverkehr umsteigen will und umgekehrt, muss Wartezeiten in Kauf nehmen.

Das soll sich ändern. Mit dem nächsten Fahrplanwechsel. Ein Grund dafür ist die Fertigstellung des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nummer 8. Das befasst sich eigentlich mit einer schnelleren Verbindung zwischen den Metropolen Berlin und München. Innerhalb von vier Stunden sollen Reisende künftig von der deutschen Bundeshauptstadt in die bayerische Landeshauptstadt gelangen und umgekehrt.

Damit die Reisenden diese Verbindung auch erreichen, werden die Zubringerstrecken schneller gemacht, ertüchtigt, wie es die Verkehrsplaner nennen. Vor allem die Inbetriebnahme der Neubaustrecke Halle/Leipzig–Erfurt sorgt für einen Geschwindigkeitsschub. Dem tragen die Länder Brandenburg und Berlin mit ihrem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) Rechnung.

Ab dem Fahrplan 2016, der am 13. Dezember in Kraft tritt, wird Wittenberge zum Umsteigeknoten aufgewertet. „Dies hat auch Auswirkungen auf die ICE-Züge von Hamburg über Berlin und Leipzig nach München und die IC/EC-Züge von Hamburg über Berlin und Dresden nach Prag und damit auch auf die Linie RE 2“, sagt Elke Krokowski, Pressesprecherin des VBB. „Dabei werden bei der Linie RE 2 die Haltezeiten an den Stationen angepasst und in Wittenberge wird ein Zeitpuffer bei den Zügen von und nach Wismar eingebaut, um die Pünktlichkeit der Linie zu verbessern“, erklärt die Sprecherin. Das bedeutet konkret, dass künftig in Wittenberge alle Regionalzüge kurz vor der vollen Stunde ankommen und nach der vollen Stunde wieder abfahren, „wodurch sich Anschlüsse aus allen Richtungen in alle Richtungen ergeben“, sagt Elke Krokowski. Verbessern sollen sich auch die Zubringer-Verbindungen aus den Städten der Region. So existiert künftig eine Umsteigemöglichkeit aus Richtung Pritzwalk-Perleberg (RE 6) in Richtung Schwerin-Wismar (RE 2), die bislang verpasst wurde. Gleichzeitig werden die Fernverkehrszüge Hamburg–Berlin–Dresden–Prag in den Knoten integriert und das Angebot um ein weiteres Zugpaar ausgeweitet. Dessen Züge halten künftig im Zweistundentakt zur vollen Stunde in Wittenberge, sodass sich auch zwischen Fern- und Regionalverkehr gute Umsteigemöglichkeiten in alle Richtungen ergeben. Zwischen Wittenberge und Ludwigslust überlagern sich zudem die jeweils zweistündlich verkehrenden IC-/EC-Züge Richtung Hamburg mit dem RE 2 Richtung Wismar (RE 2) zu einem stündlichen Angebot. Darüber hinaus wird der IC Leipzig–Rostock fortgeführt. Die ICE-Züge auf der Strecke Hamburg–Berlin–München halten auch künftig in Wittenberge. Besonders für Pendler nach Hamburg interessant ist eine neue Umsteigeverbindung um 7 Uhr mit RE 2 und ICE über Ludwigslust. In der Gegenrichtung wird Wittenberge um 19 Uhr erreicht.

Der neue Fahrplan bringt auch besseren Anschluss von Kyritz nach Berlin mit sich. Die Wartezeit in Neustadt (Dosse) soll sich ganztägig auf vier bis zehn Minuten verkürzen. Bislang müssen Reisende bis zu 28 Minuten warten.

Von Andreas König

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