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Wittenberge: Paul Lincke auf Kalenderblättern

Berühmter Berliner dem Norden verbunden Wittenberge: Paul Lincke auf Kalenderblättern

Auf dem Deckblatt der „Wittenberger Kalenderblätter“ für das nächste Jahr ist ein besonders bekanntes Gesicht zu sehen. Der Komponist und Theaterkapellmeister Paul Lincke war der Elbestadt ein Leben lang verbunden, weil dort der Grund für sein musikalisches Schaffen gelegt wurde.

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Die Wittenberger Kalenderblätter 2016 mit Paul Lincke auf dem Titelbild.

Quelle: Andreas König

Wittenberge. Viele halten Paul Lincke für einen Sohn der Stadt Wittenberge. Diesen Eindruck versucht der handliche Jahresweiser mit Stadtmotiven, die „Wittenberger Kalenderblätter“, nicht unbedingt zu korrigieren. Der tatsächlich in Berlin geborene Komponist und Theaterkapellmeister ist in der Elbestadt dennoch allgegenwärtig. Nicht nur bei den Elblandfestspielen, bei denen zum Finale stets Linckes „Berliner Luft“ als „Wittenberger Luft“ erklingt, sondern noch an manch anderem Ort. Die Bronzebüste, die vor dem Kultur- und Festspielhaus auf dem nach ihm benannten Platz steht, ziert die aktuelle Ausgabe der Wittenberger Kalenderblätter.

Daneben die Erklärung aus des Meisters Mund : „In dem kleinen Wittenberge habe ich den Grund für mein Schaffen als Komponist gelegt und dort gelernt, was andere auf Akademien nie erfahren haben.“ Dass der Begründer der Berliner Operette vom Titelblatt des Jahresweisers blickt, hat seinen Grund: Paul Lincke würde im kommenden Jahr nicht nur seinen 150. Geburtstag feiern, auch sein Todestag jährt sich im kommenden Jahr zum 70. Mal. Paul Lincke absolvierte von 1881 bis 1884 seine musikalische Ausbildung in Wittenberge. In der Stadtmusikkapelle unter Leitung von Rudolf Kleinow wurde er zum Fagottisten ausgebildet. Darüber hinaus lernte er Tenorhorn, Schlagzeug, Klavier und Geige zu spielen.

Die Redaktion der eigentlichen Wittenberger Kalenderblätter hat für 2016 nah am Wasser gebaut. Auf sieben Monatsblättern sind die Elbe oder die Nebenflüsse zu sehen. Der geneigte Betrachter erhält einen groben Überblick über wichtige kulturelle Veranstaltungen im Jahresverlauf. Als Besonderheit sind in den Kalenderblättern bereits die feststehenden Termine für thematische Stadtführungen enthalten.

Die Wittenberger Kalenderblätter sind schon seit Jahren ein Renner. Während die Touristinformation bereits „ausverkauft“ meldet, gibt es einige Exemplare noch in der Buchhandlung Am Stern und in der Wilhelmstraße. Es handelt sich um einen Tischkalender mit Spiralheftung. Zu haben ist er für 5 Euro.

Von Andreas König

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