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Prignitz Wittenberge: Wehr löschte, Mieterin war sicher
Lokales Prignitz Wittenberge: Wehr löschte, Mieterin war sicher
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18:47 06.06.2016
Die Feuerwehr Wittenberge am Brandort. Quelle: Privat/Andreas König
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Wittenberge

Es sah dramatisch aus, als die Wittenberger Feuerwehr Sonntagmittag zu einem Wohnungsbrand in die Wiethold-Schubert-Straße gerufen wurde. In einem Fenster im ersten Obergeschoss war eine Rauchentwicklung gemeldet worden. Als die Feuerwehrleute eintrafen und klingelten, meldete sich die Bewohnerin nicht, und auch die Tür blieb verschlossen. Wie sich herausstellte, hatte sich die Mieterin bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte in Sicherheit gebracht, wie Norman Rauth, bei der Feuerwehr für Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich, mitteilte.

Schlauchpaket kam zum Einsatz

Während die Frau medizinisch betreut wurde, öffneten die Angehörigen der Wittenberger Wehr gewaltsam die Wohnungstür. „Die Mieterin hatte die Tür beim Verlassen der Wohnung hinter sich zugezogen, außerdem drang weiter Rauch aus der Wohnung“, erklärte Norman Rauth. „In solchen Situationen wird nicht lange gefackelt.“ An der eigentlichen Brandentstehungsstelle, einem Elektroherd, löschten die Feuerwehrleute mit einer Kübelspritze. Zum Einsatz im Treppenhaus kam ein sogenanntes Schlauchpaket. Dabei handelt es sich um vorbereitete Schlauchrollen, die sich schneller entfalten lassen und die Stolpergefahr mindern. Nach dem Einsatzende wurde die Wohnung mit einer Wärmebildkamera abgesucht – ohne Ergebnis, der Brand war gelöscht.

Von Andreas König

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