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Wittenberge bekommt den Brandenburg-Tag

Gegen Bernau durchgesetzt Wittenberge bekommt den Brandenburg-Tag

Riesenfreude in Wittenberge (Prignitz): Voraussichtlich darf die Elbestadt den Brandenburg-Tag 2018 ausrichten. Diese Empfehlung gab am Montag das Kuratorium Brandenburg-Tag in Potsdam. Die Jury musste zwischen Wittenberge und Mitbewerber Bernau wählen. Doch ganz in Sack und Tüten ist die Sache noch nicht.

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Das weiße Diner an der Elbe hat die Jury beeindruckt.

Quelle: Foto: Andreas König

Wittenberge/Potsdam. Bange Stunden der Ungewissheit, dann kam der erlösende Anruf: Wittenberge darf das Landesfest 2018 ausrichten. Zu diesem Ergebnis kam das Kuratorium Brandenburg-Tag in seiner gestrigen Sitzung. „Das ist eine tolle Nachricht, wir sind stolz, froh und glücklich“, sagte Bürgermeister Oliver Hermann auf der Heimfahrt von Potsdam in die Prignitz. Von 12.30 bis 13.15 Uhr dauerte die Präsentation, der Anruf kam um Punkt 15.26 Uhr, berichtete der Bürgermeister.

Endgültige Entscheidung fällt im Mai

„Die Stadt Wittenberge hat ein überzeugendes Konzept für die Gestaltung des Landesfestes vorgelegt. Das Kuratorium ist sicher, dass die Stadt Wittenberge eine hervorragende Gastgeberin für den Brandenburg-Tag 2018 sein wird“ sagte Karl-Ludwig Böttcher. Der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg ist gleichzeitig Vorsitzender des Kuratoriums. Offiziell empfiehlt das Gremium der Landesregierung, welche Stadt das Landesfest ausrichten darf. Doch es gilt das ungeschriebene Gesetz, dass die Regierung dem Votum des Kuratoriums folgt. Die endgültige Entscheidung soll im Mai fallen.

Konkretes Konzept von Vorteil

„Was letztlich den Ausschlag gab, haben wir nicht erfahren“, sagte der Bürgermeister. Allerdings waren die Fragen der Kuratoriumsmitglieder, die sich der Präsentation anschlossen, sehr konkret. Da habe es sich als Vorteil erwiesen, dass die Stadt ihrerseits schon recht konkrete Konzepte vorgelegt habe. Nicht zu unterschätzen waren sicher auch die Beiträge prominenter Bürger der Stadt. Vor allem Schauspieler Udo Schenk der in seiner bekannten Rolle als Doktor Rolf Kaminski in der Krankenhausserie „In aller Freundschaft“ seine Heimatstadt für das Landesfest empfiehlt, kam gut bei den Juroren an. „Wenn Sie mich fragen, brauchen wir keine große Operation“, sagt der Schauspieler im weißen Kittel. „entscheiden sie sich für Ihr Herz. Entscheiden Sie sich für meine Heimatstadt Wittenberge. Wir hätten es verdient.“

260 000 Euro vom Land

Mit dem Zuschlag kann Wittenberge mit einer Zuwendung des Landes in Höhe von 260 000 Euro rechnen. Mindestens 50 000 Euro muss die Elbestadt aus eigener Kraft zum Gelingen des Landesfestes beisteuern. Das soll vor allem mit Hilfe von Sponsoren gelingen. Ich danke noch einmal allen, die unsere Bewerbung unterstützt haben und die das noch tun werden“, sagte Oliver Hermann. Zur Delegation gehörten neben dem Bürgermeister und seiner Pressesprecherin Christiane Schomaker Stadtverordnetenvorsteher Karsten Korup, Tanzschulchefin Sybille Rösel und Michael Hansen, Präsident der Gesellschaft Elblandfestspiele.

Von Andreas König

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