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Prignitz Wittenberge muss viele Gespräche führen
Lokales Prignitz Wittenberge muss viele Gespräche führen
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00:18 02.04.2016
Der Wittenberger Bürgermeister Oliver Hermann. Quelle: Andreas König
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Wittenberge

Eine formelle Hürde gilt es noch zu nehmen, aber dann dürfte Gewissheit herrschen: Wittenberge soll den Brandenburg-Tag 2018 ausrichten (MAZ berichtete). Dieser Empfehlung des Kuratoriums ist das Landeskabinett als letztlich entscheidendes Gremium bisher immer gefolgt. Dennoch will und muss die Elbestadt diese Entscheidung noch abwarten, ehe sie verbindliche Vereinbarungen treffen kann. Die Zeit bis dahin soll jedoch nicht ungenutzt verstreichen. „Wir führen viele Gespräche mit allen Beteiligten“, sagt Bürgermeister Oliver Hermann. Da das Fest eine Gemeinschaftsproduktion des Landes und der ausrichtenden Stadt ist, muss mit vielen Akteuren gesprochen werden.

„Die Entscheidung des Gremiums ist ja noch relativ frisch, gegenwärtig wird der Brandenburg-Tag in Hoppegarten vorbereitet, es ist also noch Zeit“, sagt das Stadtoberhaupt.

Entscheidung für Wittenberge fiel einstimmig

„Ich glaube, kein Wahlgeheimnis zu verraten, wenn ich sage, dass die Entscheidung für Wittenberge im Kuratorium einstimmig getroffen wurde“, sagt dessen Vorsitzender und Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg, Karl-Ludwig Böttcher, der MAZ. Überzeugt habe die Stadt in vielerlei Hinsicht, vor allem aber mit dem Rückhalt, den die Bewerbung in der Region findet. „Daher kann es nicht schaden, wenn die Stadt und die gesamte Prignitz am Ball bleiben“, empfiehlt Karl-Ludwig Böttcher. Bekanntlich hat unter anderem die Stadtverordnetenversammlung Perleberg die Bewerbung Wittenberges unterstützt.

Enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land

Bei der inhaltlichen Gestaltung des Landesfestes wird die Stadt eng mit dem Programmbeirat zusammenarbeiten. „Wir werden die Gestaltung sicherlich in die Hände von Profis legen, die bereits Erfahrungen mit solchen Festen haben“, sagt Oliver Hermann. Ob am Ende eine oder zwei Agenturen gebunden werden, müsse noch entschieden werden. Fest stehe allerdings schon, dass in Wittenberge eine Steuerungsgruppe gebildet wird. „Maßgeblich in die Vorbereitung einbezogen wird der Eigenbetrieb Kultur, Sport und Tourismus sowie die Öffentlichkeitsarbeit“, erklärt der Bürgermeister. Gespräche müssen unter anderem mit dem Landesverbänden sowie den Kultur- und Sportvereinen der Region und anderen Partnern geführt werden.

Bisher ein Dutzend Sponsoren dabei

Doch auch Sponsoren müssen aktiv in die Planung einbezogen werden. Wittenberge muss nach derzeitigem Stand etwa 100 000 Euro an Sponsorengeldern einwerben. „Bisher haben wir Anfragen an ein Dutzend Sponsoren gerichtete, die ihre Bereitschaft zur Unterstützung erklärt haben“, sagt das Stadtoberhaupt. Doch das seien noch nicht genug. „Wir würden ja 10 000 Euro vom Land im Vorbereitungsjahr bekommen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass wir damit nicht auskommen werden“, erläutert Hermann. Zusammenarbeiten muss die Stadt auch mit den Nachbarkommunen. Allein was die Unterbringung der Mitwirkenden und Besucher angeht, dürften die Kapazitäten Wittenberges allein nicht reichen. Das Landesfest in Schwedt besuchten 100 000 Gäste, das in Spremberg 80 000.

Besuch in Hoppegarten geplant

„Ich kann den sehr rührigen Akteuren in Wittenberge nur empfehlen, sich anzusehen, wie der diesjährige Ausrichter, die Gemeinde Hoppegarten, den Brandenburg-Tag angeht“, sagte Städte- und Gemeindebund-Chef Karl-Ludwig Böttcher. Genau das wollen die Wittenberger auch tun. „Wenn wir den Zuschlage erhalten, fährt die Steuerungsgruppe nach Hoppegarten“, sagte Oliver Hermann. Dort soll Wittenberge mit einem Stand vertreten sein.

Von Andreas König

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