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Wittenberge punktet mit Service und Lage

40-Millionen-Euro-Investiton Wittenberge punktet mit Service und Lage

Die Firma Minimax Viking aus Wittenberge gab am Donnerstag den Startschuss für den Bau eines Werkes, in dem künftig Feuerlöschrohre produziert werden. 40 Millionen Euro will das Unternehmen investieren.

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Erster Spatenstich für das neue Werk.

Quelle: Andreas König

Wittenberge. Dass die Millionen-Investition in ein neues Werk für Feuerlöschrohre in Wittenberge zustande kommt, war anfangs keineswegs sicher. Laut Volker Bechtloff, dem stellvertretenden Geschäftsführer der Mutterfirma Minimax Viking gab es ein „aufwendiges Scoring-Verfahren, bei dem die Vor- und Nachteile von insgesamt zehn Standorten miteinander verglichen wurden“. Laut Gudrun Fahrland von der Zukunftsagentur Brandenburg seien mehrere Standorte in Brandenburg im Gespräch gewesen, darunter auch der Gewerbepark Prignitz in Falkenhagen.

Andreas Rönpagel, der Geschäftsführer des neu gegründeten Unternehmens MV Pipe Technologies, berichtete vom ersten Eindruck, den der Standort auf die Unternehmensspitze gemacht hatte. „Nach der Präsentation, als wir gesehen hatten, dass ein Graben über das Gelände verläuft, lag Wittenberge auf dem vorletzten Platz“, sagte er. Doch dann seien die Standort-Scouts aus Bad Oldesloe noch im Auto darüber informiert worden, dass die Verantwortlichen des Landes Brandenburg, des Landkreises Prignitz und der Stadt Wittenberge alle Voraussetzungen schaffen werden, dass die Investition nach Wittenberge kommt. Versüßt worden sein dürfte dieser Entschluss mit einer „Entscheidungsbeihilfe“ von rund 10,7 Millionen Euro oder rund 30 Prozent des beantragten Investitionsvolumens.

Dass es dann doch noch länger als geplant gedauert hat, bis die Bagger die ersten Erdschichten beiseite schieben und die Honoratioren den Spaten symbolisch ins Erdreich rammen konnten, lag am Naturschutz. Zwar ist das Gewerbegebiet Nord mit seinen 54 Hektar für die gewerbliche und industrielle Nutzung vorgesehen, aber einige Brutvögel gab es dennoch auf dem Standort des künftigen Werks, darunter die Goldammer. Dennoch habe sich zum Schluss alles so gefügt, dass jetzt der Bau der Fertigungshallen beginnen könne. Ein Blockheizkraftwerk soll die Energiebilanz verbessern.

Jan Ehlers ist der Werkleiter

Jan Ehlers ist der Werkleiter

Quelle: Andreas König

Volker Bechtloff lobte ausdrücklich, wie gut das Unternehmen im Land Brandenburg im Allgemeinen und in Wittenberge im Besonderen behandelt worden sei. „Es gibt schon Unterschiede in der Betreuung, wenn wir etwa an die Standorte in Mecklenburg-Vorpommern denken“, sagte er. Die „Flexibilität“, mit der das Land Brandenburg die Lösung der Probleme anging, sei „absolut irrsinnig“ gewesen.

Werkleiter in Wittenberge wird der 40-jährige Jan Ehlers. In den nächsten Monaten wird er umziehen, zunächst in ein Containerdorf auf dem künftigen Werksgelände, später dann sicher in eine angemessene Wohnung.

Von Andreas König

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