Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Wittenberge punktet mit Service und Lage
Lokales Prignitz Wittenberge punktet mit Service und Lage
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:19 02.08.2015
Erster Spatenstich für das neue Werk. Quelle: Andreas König
Anzeige
Wittenberge

Dass die Millionen-Investition in ein neues Werk für Feuerlöschrohre in Wittenberge zustande kommt, war anfangs keineswegs sicher. Laut Volker Bechtloff, dem stellvertretenden Geschäftsführer der Mutterfirma Minimax Viking gab es ein „aufwendiges Scoring-Verfahren, bei dem die Vor- und Nachteile von insgesamt zehn Standorten miteinander verglichen wurden“. Laut Gudrun Fahrland von der Zukunftsagentur Brandenburg seien mehrere Standorte in Brandenburg im Gespräch gewesen, darunter auch der Gewerbepark Prignitz in Falkenhagen.

Andreas Rönpagel, der Geschäftsführer des neu gegründeten Unternehmens MV Pipe Technologies, berichtete vom ersten Eindruck, den der Standort auf die Unternehmensspitze gemacht hatte. „Nach der Präsentation, als wir gesehen hatten, dass ein Graben über das Gelände verläuft, lag Wittenberge auf dem vorletzten Platz“, sagte er. Doch dann seien die Standort-Scouts aus Bad Oldesloe noch im Auto darüber informiert worden, dass die Verantwortlichen des Landes Brandenburg, des Landkreises Prignitz und der Stadt Wittenberge alle Voraussetzungen schaffen werden, dass die Investition nach Wittenberge kommt. Versüßt worden sein dürfte dieser Entschluss mit einer „Entscheidungsbeihilfe“ von rund 10,7 Millionen Euro oder rund 30 Prozent des beantragten Investitionsvolumens.

Dass es dann doch noch länger als geplant gedauert hat, bis die Bagger die ersten Erdschichten beiseite schieben und die Honoratioren den Spaten symbolisch ins Erdreich rammen konnten, lag am Naturschutz. Zwar ist das Gewerbegebiet Nord mit seinen 54 Hektar für die gewerbliche und industrielle Nutzung vorgesehen, aber einige Brutvögel gab es dennoch auf dem Standort des künftigen Werks, darunter die Goldammer. Dennoch habe sich zum Schluss alles so gefügt, dass jetzt der Bau der Fertigungshallen beginnen könne. Ein Blockheizkraftwerk soll die Energiebilanz verbessern.

Jan Ehlers ist der Werkleiter Quelle: Andreas König

Volker Bechtloff lobte ausdrücklich, wie gut das Unternehmen im Land Brandenburg im Allgemeinen und in Wittenberge im Besonderen behandelt worden sei. „Es gibt schon Unterschiede in der Betreuung, wenn wir etwa an die Standorte in Mecklenburg-Vorpommern denken“, sagte er. Die „Flexibilität“, mit der das Land Brandenburg die Lösung der Probleme anging, sei „absolut irrsinnig“ gewesen.

Werkleiter in Wittenberge wird der 40-jährige Jan Ehlers. In den nächsten Monaten wird er umziehen, zunächst in ein Containerdorf auf dem künftigen Werksgelände, später dann sicher in eine angemessene Wohnung.

Von Andreas König

Seit vielen Jahren steht die kleine Frehner Kirche ungenutzt auf der Anhöhe mitten im Dorf. Jetzt könnte es eine Chance geben, sie wieder zu beleben: Johannes Kölbel, Vertretungspfarrer in Meyenburg, hat für den 9. August ein Konzert organisiert. Danach können interessierte Bürger über eine mögliche Zukunft der Kirche reden.

02.08.2015

Potentielle Urlauber schätzen Ferienunterkünfte oft aus der Ferne ein, ehe sie buchen. Um ihnen dies zu erleichtern, will der Prignitzer Tourismusverband jetzt je nach Ausstattung und Angebot Sterne verteilen. Die Erfahrung besagt, dass klassifizierte Anbieter 25 Prozent mehr Buchungen haben.

04.08.2015
Prignitz Prignitz: Polizeibericht vom 30. Juli - Auto geklaut, Terrier gleich mit

+++ Wittenberge: Citroën mit Hund gestohlen +++ Steffenhagen: Betrug beim Autokauf im Internet +++ Perleberg: Grasflächen in Brand +++ Perleberg: Wäschetrockner in Flammen +++ Laaslich: 21-Jähriger fährt gegen Baum +++ Pritzwalk: 35-Jähriger prallt gegen Mittelschutzplanke +++ Wittenberge: Wasserpumpe aus Garten gestohlen +++ Lenzen: Wäsche von der Leine genommen +++

30.07.2015
Anzeige