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Wittenberge steht im Zeichen des Apfels

70 Apfelsorten zu bestaunen Wittenberge steht im Zeichen des Apfels

Wenn der 5. Wittenberger Apfelmarkt am 16. Oktober seine Pforten öffnet, dann gehts um den Hasenkopf, die Goldparmäne oder den Gravensteiner. Das sind nur einige von nachweislich 100 alten Apfelsorten, die es in der Prignitz noch gibt. Beim Apfelfest soll es auch einen Apfelkuchen-Backwettbewerb geben.

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Kleine Früchtchen: Beim Apfelmarkt in Wittenberge ist die mobile Saftpresse von Andreas Wolf ein Anziehungspunkt.

Quelle: Andreas König

Wittenberge. 875 Apfelsorten werden derzeit in Deutschland kultiviert. Doch selbst in gut sortierten Supermärkten bekommt man höchstens sechs bis zehn davon. Welche Vielfalt heimische Obstsorten bereithalten, davon können sich die Besucher des 5. Wittenberger Apfelmarktes überzeugen. Am Freitag, 16. Oktober, dreht sich ab 10 Uhr auf dem Paul-Lincke-Platz vor dem Kultur- und Festspielhaus wieder alles um Äpfel. Nach der Eröffnung und einem kleinen Programm der Kita „Haus der kleinen Strolche“ wird die Verwaltung des Biosphärenreservats Elbe-Brandenburg aus Rühstädt als Mitveranstalter zunächst die Gewinner der Sommeraktion auslosen.

Die mobile Saftpresse von „Apfelkönig“ Andreas Wolf aus der Nähe von Salzwedel steht wieder bereit, auch weniger ansehnliche Früchte zu köstlichem Saft zu verarbeiten. Besitzer von Apfelbäumen können sich sogar sortenreinen Saft aus ihren Früchten pressen lassen. Wer selbst alte Apfelsorten im Garten anbauen möchte, kann beim Apfelmarkt die passenden Gehölze bestellen und reservieren lassen. Die Apfelsortenausstellung mit mehr als 70 Sorten ist ebenfalls wieder dabei.

Peggy Heyneck von der Wittenberger Stadtverwaltung und Oliver Krause beißen bereits in köstliche Boskop-Äpfel

Peggy Heyneck von der Wittenberger Stadtverwaltung und Oliver Krause beißen bereits in köstliche Boskop-Äpfel.

Quelle: Andreas König

Während Marktteilnehmer interviewt werden, haben Gäste die Möglichkeit, ihre Äpfel von Pomologen (Apfelkundlern) bestimmen zu lassen. Um 12 Uhr ist Meldeschluss für den Apfelbackwettbewerb. Eine Jury wird erneut die am besten schmeckenden Kuchen und Torten küren. Wenn die Gewinner als Teams oder Einzelbäcker bekanntgegeben sind, kann man die Resultate ihrer Backkunst kaufen und sich schmecken lassen.

Ab 13.30 Uhr gibt es Kurzbeiträge auf der Bühne: Die Apfelstudie der Biosphärenreservatsverwaltung wird vorgestellt. Darin haben die Autoren untersucht, welche Vermarktungsmöglichkeiten es für Besitzer von Streuobstwiesen in der Region gibt. Eine Initiativgruppe aus Hamburg stellt das Konzept Slowfood vor, also die langsame, schonende und geschmacksbewahrende Zubereitung von Essen. Nach einer Comedyeinlage dreht sich das Apfelglücksrad. Den Gewinnern winken Preise der Biosphärenpartner.

Von Andreas König

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