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Wittenberge und Düpow verdiente Sieger

Tour de Prignitz: Die Stimmung unterwegs war unbeschreiblich Wittenberge und Düpow verdiente Sieger

Lange hat man in der Elbestadt Wittenberge gebraucht, um zur Tour de Prignitz zu finden. Dafür ist man dort jetzt umso begeisterter. Selbst Bürgermeister Oliver Hermann war baff, als am vergangenen Mittwoch 1149 Radler für Wittenberge in die Pedalen traten. Am Ende stand der zweite Toursieg für Wittenberge, während Düpow Pausen als der beste Pausenort bewertet wurde.

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Ohne sie wäre diese Tour nicht gelaufen: Helfer, Mitstreiter, Veranstalter oder Sponsoren der Rundfahrt versammelten sich zum Gruppenbild: die Teams von MAZ und Antenne Brandenburg, der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz, der AOK Nordost, der Polizei und des DRK und die Bühnencrew.

Quelle: Robert Biebermann

Wittenberge. Seit der zweiten Etappe deutete es sich an: Mit einem tollen Empfang, der bereits lange vor der eigentlichen Zieleinfahrt begann, machte Wittenberge seinen Anspruch auf den Sieg im Städtespiel bei der Tour de Prignitz 2016 geltend. Tags darauf untermauerte die Stadt dies mit sagenhaften 1149 Radlern auf dem Weg nach Bad Wilsnack. Nur am Schluss geriet der Sieg noch einmal in Gefahr, denn die Titelverteidiger aus Meyenburg setzten noch einmal mit einem einfallsreichen Empfang dagegen. Doch auch bei den Spielen hatten die Wittenberger das beste Ergebnis – am Ende war es auf jeden Fall ein verdienter Sieg.

„Wir sind alle happy“, sagte Bürgermeister Oliver Hermann am Montag zur MAZ. Spätestens mit dem jetzt zweiten Toursieg ist klar: Wittenberge ist im Dauertourfieber. Dabei hatte man in der Elbestadt, die auch eine Fahrradfahrerstadt ist, lange mit der Rundfahrt gefremdelt. „Das ist wirklich so, das ist bei uns gewachsen“, erklärt Hermann, der sich selbst an ganz andere Zeiten erinnert. „Mittlerweile kommen selbst die Schüler mit einer Begeisterung, über die wir uns sehr freuen.“ Ergebnis war die gigantische Radlerzahl. „Da waren wir selbst baff“, sagt Oliver Hermann dazu und wirkt immer noch ein wenig ungläubig angesichts dieses Riesenerfolges. Es gibt jetzt eine neue Tour-Hierarchie: Seit vier Jahren haben nur noch Wittenberge oder Meyenburg die Tour de Prignitz gewonnen, und seit drei Jahren belegten die beiden Städte immer die ersten beiden Plätze. Dabei ging es jedes Mal ziemlich knapp zu. Dagegen konnten auch die Tour-Rückkehrer aus Heiligengrabe diesmal nicht viel ausrichten, auch wenn sie einen gewohnt guten Empfang ablieferten und am Ende das Zünglein an der Waage spielten. Keine Stadt hat aber enttäuscht, weder mit ihrem Empfang noch mit ihrer Teilnehmerzahl. Die Gesamtzahl von 4640 angemeldeten Radlern hat alles in den Schatten gestellt, was bislang bei der Tour da war.

Und überhaupt: Was die Menschen unterwegs alles für die Radler vorbereitet haben, ist unbeschreiblich, etwa bei tollen Mittagspausen wie in Glöwen oder Eichenfelde. Gewinnen konnte den Mittagspausenpreis nur einer: Aber Düpow hatte sich das trotz der starken Konkurrenz verdient. Dazu kommen Wahnsinnskulturstopps wie in Kampehl oder Seddin und Ortsdurchfahrten durch unerwartete Spaliere von Menschen. All dies zeigt, wie sehr diese Rundfahrt die Menschen bewegt. Und darüber freuen sich die Veranstalter von MAZ und Antenne Brandenburg sehr. Vielen Dank allen, die die Rundfahrt zu dem gemacht haben, was sie diesmal gewesen ist.

Von Bernd Atzenroth

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