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Wittenberge will Brandenburgtag ausrichten

Elbestadt ist reif für das Landesfest Wittenberge will Brandenburgtag ausrichten

Zweimal ist die größte Stadt der Prignitz bereits abgelehnt worden. 2018 soll es nun etwas werden: Wittenberge will sich um die Ausrichtung des Brandenburgtages 2018 bewerben. Mit der Elbuferpromenade, guter Verkehrsanbindung, städtebaulich interessanten Vierteln und gastfreundlichen Einwohner hofft die Elbestadt, gute Karten zu haben.

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Der Wittenberger Bürgermeister Oliver Hermann vor dem Rathaus.

Quelle: Andreas König

Wittenberge. Das Lob ging runter wie Öl: Toller Ort, wunderbare Atmosphäre, engagierte und hilfsbereite Einwohner. Mit der Ausrichtung der Landesmusikschultage „Sound City“ im Juli dieses Jahres hat Wittenberge bei Akteuren wie Gästen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Aber das war sozusagen erst das Gesellenstück, denn die Elbestadt will sich nun für höhere Aufgaben empfehlen.

„Wir wollen uns um die Ausrichtung des Brandenburgtags 2018 bewerben“, sagt der Bürgermeister Oliver Hermann. Mit einem einstimmigen Beschluss stellt sich die Stadtverordnetenversammlung hinter diesen Wunsch. Eine Interessenbekundung wird dem Land Brandenburg übermittelt, regelrecht bewerben will sich die Stadt erst nach einer Vorauswahl. „Sollten wir diese Hürde nehmen, werden wir uns im Februar 2016 bewerben“, erklärt Oliver Hermann. Bereits zweimal in der Vergangenheit hatte Wittenberge Ambitionen, sich für das Landesfest zu bewerben. Im Jahr 2003 war man der Landeshauptstadt Potsdam unterlegen, und auch im Folgejahr wurde es nichts. „Damals waren die Voraussetzungen einfach noch nicht gegeben“, räumt der Bürgermeister ein. Inzwischen sei städtebaulich viel erreicht worden und mit der Elbuferpromenade besäße die Stadt eine einmalige Kulisse für Feste aller Art.

Bürgermeister: „Wir sind reif für den Brandenburgtag“

Das habe sich bei „Sound City“ gezeigt, beim diesjährigen Stadt- und Hafenfest und bei den Elb­landfestspielen sowieso. „Wir sind einfach reif für den Brandenburgtag“, sagt der Bürgermeister. Neben den materiellen Voraussetzungen hätten die Bürger ihre Rolle als Gastgeber so sehr verinnerlicht, dass eine wahrhaft freundliche, ja weltoffene Atmosphäre geherrscht habe.

Hinzu kommt die gute Verkehrsanbindung. „Wenn Wittenberge mit dem Fahrplanwechsel noch besser an den Fernverkehr angebunden wird, ist das sicher auch ein Pluspunkt bei der Bewerbung für den Brandenburgtag“, sagt der Bürgermeister. Und schließlich sei Wittenberge ein gutes Beispiel für die Entwicklung im Land. „Nach dem schweren Schlag, der die Stadt nach der Wende mit der Schließung der größten Betriebe getroffen hat, und einer Phase der Neuorientierung geht es doch jetzt spür- und sichtbar voran.“

Die besten Voraussetzungen nutzen nichts, wenn man kein stimmiges Gesamtkonzept hat. Für den Fall, dass Wittenberge den Zuschlag bekommt, will man in jedem Fall externe Fachkompetenz hinzuziehen. Zunächst einmal muss man den Zuschlag für die Veranstaltung überhaupt bekommen. Für diesen Fall rechnet die Stadt mit Eigenmitteln in Höhe von 60 000 Euro. „Veranstalter ist das Land. Das gibt 250 000 Euro dazu“, sagt Oliver Hermann. 10 000 Euro benötige die Stadt im Jahr vor dem Festakt, sodass unter dem Strich mit einem Gesamtbudget von 400 000 Euro zu rechnen sei.

Von Andreas König

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