Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Wittenberge will den Brandenburg-Tag
Lokales Prignitz Wittenberge will den Brandenburg-Tag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 21.02.2016
Gab den Ausschlag für die Bewerbung: Das erfolgreiche Musikschulfestival Sound City im vergangenen Sommer in Wittenberge. Quelle: Andreas König
Anzeige
Wittenberge

Schon einmal hat die Landeshauptstadt der Prignitz das Landesfest weggeschnappt. Im Jahr 2003 hatte Wittenberge versucht, den Zuschlag für den Brandenburg-Tag zu bekommen und war Potsdam unterlegen. Vor der 2018er Ausgabe des brandenburgischen Landesfestes war die Konstellation ähnlich, aber nun hat Potsdam seine Bewerbung zurückgezogen, weil die Stadt Ausrichterort der zentralen Einheitsfeier im Jahr 2020 sein möchte (MAZ berichtete).

Damit sind nur noch zwei Städte im Rennen um die Veranstaltung: Wittenberge und Bernau bei Berlin. „Rechnerisch erhöht das unsere Chancen von 33 auf 50 Prozent“, aber wir dürfen und werden den Mitbewerber nicht unterschätzen“, sagte der Wittenberger Bürgermeister Oliver Hermann.

Viele Geld für die Ausrichtung des Festes

Bereist im vergangenen Jahr hatte sich die Elbestadt um die Ausrichtung des Landesfestes beworben. Unterstützt wird sie dabei von vielen Firmen und Institutionen der Region. Nicht zuletzt aus der gemeinsamen Mittelzentrums-Partnerstadt Perleberg kommt breite Unterstützung für das Projekt.

Die ist auch nötig. Zwar stellt das Land der ausrichtenden Kommune 300 000 Euro im Ausrichtungsjahr und ein Jahr zuvor 10 000 Euro zur Verfügung. Mindestens 50 000 Euro muss die ausrichtende Stadt aber selbst aufbringen. Hinzu kommen Sponsorleistungen. Für Wittenberge hat die Stadtverordnetenversammlung bereits im vergangenen Jahr 60 000 Euro bewilligt. „Bei den Sponsorenleistungen rechnen wir mit 100 000 bis 150 000 Euro“, sagt Hermann.

Feinschliff am Konzept

Entscheidend ist das Konzept, mit dem sich die Städte bewerben. Bis zum 29. Februar muss es dem Kuratorium Brandenburg-Tag vorgelegt werden. „Wir sind schon recht weit und geben der Bewerbung jetzt den letzten Schliff“, sagt der Bürgermeister. Die eigentliche Präsentation ist für den 21. März vorgesehen. Vertreter beider Städte müssen – natürlich voneinander getrennt – das Gremium von ihrer Bewerbung überzeugen. „Noch am selben Tag wird das Kuratorium dann seine Entscheidung mitteilen“, sagt Referatsleiterin Bianka Petereit vom Brandenburgischen Städte und Gemeindebund. Neben inhaltlichen Aspekten zählen beim Bewerten der Bewerbung auch räumliche Aspekte, das Sicherheitskonzept und die Erlebbarkeit des Programms für die Zuschauer.

„Wir sind gut aufgestellt und gehen optimistisch in die Präsentation“, sagt der Wittenberger Bürgermeister. Bisher gab es noch keinen Brandenburg-Tag im Nordwesten des Landes.

Von Andreas König

Gesundheit & Lebensfreude Innovationsforum in den Ruppiner Kliniken - Neuruppin sucht Medizintechnik der Zukunft

Auf die Suche nach der Medizintechnik der Zukunft begaben sich am Donnerstag mehr als 70 Interessierte beim ersten Innovationsforum der Ruppiner Kliniken. Klar ist, dass die Digitalisierung auch vor der Medizin nicht Halt macht und gute Ärzte diese Technik ebenfalls verstehen müssen. Vorgestellt wurde zudem ein unglaubliches Beispiel, was jetzt schon möglich ist.

21.02.2016

Trotz der Debatten über Obergrenzen für Flüchtlinge rechnet Landrat Reinhardt (SPD) damit, dass Ostprignitz-Ruppin in diesem Jahr ähnlich viele Menschen auf Flucht aufnehmen soll wie 2015. Deshalb mietet der Kreis weiter Wohnungen. Zudem haben die Arbeiten für ein Containerdorf begonnen. Eine Alternative zum Schullandheim Schweinrich scheint ebenfalls gefunden.

19.02.2016
Prignitz Prignitz: Polizeibericht vom 18. Februar - Baumaschinen und Werkzeug gestohlen

In Telschow-Weitgendorf drangen unbekannte Täter in der Nacht zum Mittwoch in eine Werkstatt ein. Dort zerschlugen sie die Scheibe eines Lkw und entwendeten aus dem Fahrzeuginneren Baumaschinen und Werkzeuge. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 15 000 Euro.

18.02.2016
Anzeige