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Wittenberge will den Brandenburg-Tag

Duell mit Bernau Wittenberge will den Brandenburg-Tag

Wittenberge möchte 2018 den Brandenburg-Tag ausrichten. Bislang gab es drei Bewerber, die sich dieses prestigeträchtige Ereignis für ihre Stadt angeln wollen. Nun hat Potsdam aber verzichtet, weil die Landeshauptstadt 2020 die zentrale Einheitsfeier veranstalten möchte. Einziger Konkurrent ist nun Bernau.

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Gab den Ausschlag für die Bewerbung: Das erfolgreiche Musikschulfestival Sound City im vergangenen Sommer in Wittenberge.

Quelle: Andreas König

Wittenberge. Schon einmal hat die Landeshauptstadt der Prignitz das Landesfest weggeschnappt. Im Jahr 2003 hatte Wittenberge versucht, den Zuschlag für den Brandenburg-Tag zu bekommen und war Potsdam unterlegen. Vor der 2018er Ausgabe des brandenburgischen Landesfestes war die Konstellation ähnlich, aber nun hat Potsdam seine Bewerbung zurückgezogen, weil die Stadt Ausrichterort der zentralen Einheitsfeier im Jahr 2020 sein möchte (MAZ berichtete).

Damit sind nur noch zwei Städte im Rennen um die Veranstaltung: Wittenberge und Bernau bei Berlin. „Rechnerisch erhöht das unsere Chancen von 33 auf 50 Prozent“, aber wir dürfen und werden den Mitbewerber nicht unterschätzen“, sagte der Wittenberger Bürgermeister Oliver Hermann.

Viele Geld für die Ausrichtung des Festes

Bereist im vergangenen Jahr hatte sich die Elbestadt um die Ausrichtung des Landesfestes beworben. Unterstützt wird sie dabei von vielen Firmen und Institutionen der Region. Nicht zuletzt aus der gemeinsamen Mittelzentrums-Partnerstadt Perleberg kommt breite Unterstützung für das Projekt.

Die ist auch nötig. Zwar stellt das Land der ausrichtenden Kommune 300 000 Euro im Ausrichtungsjahr und ein Jahr zuvor 10 000 Euro zur Verfügung. Mindestens 50 000 Euro muss die ausrichtende Stadt aber selbst aufbringen. Hinzu kommen Sponsorleistungen. Für Wittenberge hat die Stadtverordnetenversammlung bereits im vergangenen Jahr 60 000 Euro bewilligt. „Bei den Sponsorenleistungen rechnen wir mit 100 000 bis 150 000 Euro“, sagt Hermann.

Feinschliff am Konzept

Entscheidend ist das Konzept, mit dem sich die Städte bewerben. Bis zum 29. Februar muss es dem Kuratorium Brandenburg-Tag vorgelegt werden. „Wir sind schon recht weit und geben der Bewerbung jetzt den letzten Schliff“, sagt der Bürgermeister. Die eigentliche Präsentation ist für den 21. März vorgesehen. Vertreter beider Städte müssen – natürlich voneinander getrennt – das Gremium von ihrer Bewerbung überzeugen. „Noch am selben Tag wird das Kuratorium dann seine Entscheidung mitteilen“, sagt Referatsleiterin Bianka Petereit vom Brandenburgischen Städte und Gemeindebund. Neben inhaltlichen Aspekten zählen beim Bewerten der Bewerbung auch räumliche Aspekte, das Sicherheitskonzept und die Erlebbarkeit des Programms für die Zuschauer.

„Wir sind gut aufgestellt und gehen optimistisch in die Präsentation“, sagt der Wittenberger Bürgermeister. Bisher gab es noch keinen Brandenburg-Tag im Nordwesten des Landes.

Von Andreas König

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