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Prignitz Wittenberge wirbt mit bekannten Gesichtern
Lokales Prignitz Wittenberge wirbt mit bekannten Gesichtern
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02:15 05.03.2016
Schützin Stefanie Thurmann trägt sich ins Ehrenbuch ein.   Quelle: Foto: S. Peglow
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Wittenberge

 Der Hut ist in den Ring geworfen, am 20. März fällt das Kuratorium sein Urteil. Dann entscheidet sich, welche Stadt den Brandenburg-Tag 2018 ausrichten darf.

Im Finale stehen sich Wittenberge und Bernau bei Berlin gegenüber – im übertragenen Sinne, denn jede Stadt präsentiert ihre Bewerbung verständlicherweise ohne den jeweiligen Mitbewerber. Das Konzept der Elbestadt lieg in schriftlicher Form vor. Das Motto lautet „Brandenburgtag in Wittenberge 2018 – Das Landesfest an der Elbe – Willkommen.“

Willkommen an der Elbe ist das große Thema

Die Grundidee ist es, dass ein Landesfest erstmals in der Prignitz gefeiert wird. Begleitet wird dies mit einem herzlichen Willkommen als einfachste Formel, das auszudrücken, was die Wittenberger für den Brandenburg-Tag empfinden“, sagt Pressesprecherin Christiane Schomaker. „Willkommen klingt in diesen Tagen fast wie neu, ist mehrdeutig, überraschend, ist herzlich und werbend zugleich. Willkommen eben“, heißt es im Bewerbungstext. In der dazugehörigen Broschüre werden „Zehn gute Gründe“ aufgeführt, warum Wittenberge den Bradenburg-Tag ausrichten soll.

Drei prominente Botschafter werben für die Bewerbung

Zudem hat die Stadt prominente Söhne und Töchter als Botschafter der Bewerbung gewinnen können. Das sind Schauspieler Udo Schenk („In aller Freundschaft“), die erfolgreiche Sportschützin Stefanie Thurmann, Europameisterin mit der Luftpistole 2014 in Moskau, Teilnehmerin an den Olympischen Spielen in Peking 2008, 23-fache Deutsche Meisterin und Militärweltmeisterin in Rio de Janeiro 2010. Die Tänzer Johanna Wolf und Niklas Bahr sind Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft im Rock ‘n‘ Roll-Turniertanz.

Neben der Broschüre wird derzeit noch an einem Imagefilm gearbeitet, der in emotional ansprechenden Bildern vermitteln soll, was die  Elbestadt so liebenswert macht, dass sie das Landesfest 2018 ausrichten soll.

„Wittenberge leuchtet wieder“

Zu den Gründen, warum Wittenberge reif für das Landefest ist, gehört nicht zuletzt die typische Entwicklung in den vergangenen 25 Jahren. Noch stärker als das gesamte Bundesland bekam Wittenberge die wirtschaftlichen Folgen der Wiedervereinigung zu spüren. Nach der Schließung der drei größten Betriebe in der Stadt nach der Wende gingen die Einwohner durch ein Tal der Tränen. Über 6000 Industriearbeitsplätze waren quasi von heute auf morgen verschwunden. Nach der langen Durststrecke hat sich die Elbestadt aufgerappelt. Oder wie es in der Bewerbung heißt „Wittenberge leuchtet wieder, ist eine Stadt mit großer Tradition und einem selbstbewussten Blick in die Zukunft. Nach einem wendebedingten „Entwicklungsknick“ wächst die Identität mit Stadt und Region in zunehmendem Maße.“

Das Kuratorium wählt am 21. März nicht nur zwischen zwei Städten, sondern auch zwischen dem Speckgürtel und dem äußersten Nordwesten des Landes. Der war bislang bei den Brandenburgtagen noch gar nicht vertreten.

Von Andreas König

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