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Wittenberge 150 Jahre Feuerwehr in Wittenberge – großer Aktionstag in der Elbestadt
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13:55 07.10.2018
Angeführt vom Putlitzer Fanfarenzug zog der Umzug durch die Stadt zum Stadtmuseum. Quelle: Jens Wegner
Wittenberge

Zur derzeitigen Sonderausstellung „150 Jahre Feuerwehr Wittenberge” im Stadtmuseum „Alte Burg” veranstaltete die Feuerwehr Wittenberge am Sonnabend einen Aktionstag. Bereits am Vormittag wurde auf dem Elmshorner Platz neben dem Wittenberge Rathaus ein Amerikanischer Amber-Baum angegossen. Mitarbeiter des Stadtbetriebshofs hatten das rund 200 Kilogramm schwere Gewächs bereits in den frühen Morgenstunden gepflanzt.

Oliver Hermann, der stellvertretende Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Bernd Gerhardt und Lars Wirwich (v.l.) gossen den Amber-Baum an. Quelle: Jens Wegner

Gekommen waren neben den Gästen Delegationen befreundeter Wehren und der Wittenberger Schützengilde, die jeweils ein Fahnenkommando abgesandt hatten. „Auf den Tag genau vor 150 Jahren wurden die Wittenberger Feuerwehr in die Stammrolle der Provinzial-Versicherung eingetragen. Das ist die offizielle Geburtsstunde unserer Feuerwehr”, sagte der Ortswehrführer Lars Wirwich. Der Brandschutz in der Stadt sei hoch und biete den Bürgern Sicherheit.

„Wir brauchen euch“

„Der Elmshorner Platz, benannt nach unserer Partnerstadt, ist ein symbolischer Platz”, sagte Wittenberges Bürgermeister Oliver Hermann. Die Baumpflanzung verdeutliche die Verwurzelung der freiwilligen Feuerwehr in der Region. „Wir arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen. Danke für die 150 Jahre und die gegenwärtige Tätigkeit! Wir brauchen euch, damit wir in Frieden und Sicherheit leben können”, würdigte er die Einsatzbereitschaft und das Engagement der Blauröcke.

„Der Baum kann 150 Jahre alt werden. Er wächst sehr langsam. Auch unsere Feuerwehr ist sehr langsam gewachsen. Sie ist gut und schützenswert”, so Wirwich. Die Wahl genau dieses Baums beruhe auf einen Vorschlag vom Mitarbeitern des Stadtbetriebshofs. Der Amber-Baum habe auch im Winter eine schöne Silhouette. Gesponsert wurde die Summe von 300 Euro für den Baum von den Wittenberger Feuerwehrleuten, die dafür sammelten.

Schwere Feuersbrunst vom 4. Juli 1757

Nach dem feierlichen Akt ging es in einem Umzug, der vom Putlitzer Fanfarenzug angeführt wurde, durch die Stadt in die Altstadt zum Stadtmuseum. Der Aktionstag am Museum wurde mit Ehrungen der Fahnenkommandos eröffnet. Am Museum hatten Besucher die Möglichkeit, sich Fahrzeuge und Technik anzuschauen. Die Sonderausstellung „150 Jahre Feuerwehr Wittenberge” im Museum, die noch bis zum 25. November zu sehen ist, konnte an diesem Tag kostenlos besucht werden. Sie zeigt historische und moderne Ausstattungsgegenstände der Feuerwehr.

Im ältesten Kirchenbuch aus dem 18. Jahrhundert ist die Feuersbrunst vom 4. Juli 1757 beschrieben. Quelle: Jens Wegner

Zu den Ausstellungsstücken gehört unter anderem das älteste erhaltenen Wittenberger Kirchenbuch aus dem 18. Jahrhundert. In ihm ist die Schilderung der schweren Feuersbrunst in Wittenberge am 4. Juli 1757 zu finden. Innerhalb von dreieinhalb Stunden sind die meisten Bürgerstellen nebst ihren Ställen und Scheunen innerhalb der Tore in Asche gelegt worden, schrieb der Prediger Georg Philipp Alberti damals auf.

Auf einer Tafel ist die Historie der Großbrände ab 1968 nachzulesen. Andere zeigen die Entwicklung des Brandschutzwesens, Historisches zu Bränden und ihre Bekämpfung in Wittenberge, sowie die Produktion von Feuerlöschgeräten der Gebrüder Metscher in Wittenberge von 1891 bis in die 1920er Jahre.

Die Sonderausstellung „150 Jahre Feuerwehr Wittenberge” im Stadtmuseum „Alte Burg” zeigt Historisches und Modernes über die Wittenberger Wehr. Quelle: Jens Wegner

Von Jens Wegner

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