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Wittenberge Probe für Rekordversuch beim Elbebadetag
Lokales Prignitz Wittenberge Probe für Rekordversuch beim Elbebadetag
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00:17 03.07.2018
Spannende Wettkämpfe gab es beim Drachenbootrennen. Quelle: Bernd Atzenroth
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Wittenberge

 Das war eine gelungene Generalprobe: Beim diesjährigen Wittenberger Elbbadetag probierten die Veranstalter am Samstagmittag, ob am Brandenburgtag in knapp zwei Monaten ein Rekordversuch gelingen könnte, der einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde brächte. Immerhin 30 Meter lang war das aus von der Firma Austrotherm zur Verfügung gestellten Teilen zusammengesetzte Kanu, das dann 28 Kanuten sicher durch den Nedwighafen schipperten. Allerdings sind Ende August 60 Meter Länge gefragt, um es auch wirklich zu schaffen. Doch mit den jetzt gesammelten Erfahrungswerten sollte auch das nicht unmöglich sein.

Die Drachenbootrennen beim Elbebadetag sind immer ein besonderer Höhepunkt. Dazu gab es noch einen Generalprobe für einen Rekordversuch am Brandenburgtag. Hier Bilder vom Geschehen am Nedwighafen.

Rekordreif war auch wieder die Beteiligung bei der inzwischen 18. Auflage des Elbbadetages: 20 Drachenboote waren für die Wettkampffahrten im Nedwighafen gemeldet –mit so fantasievollen Namen wie „Dynamo Tresen“, „Optic Dragons“ oder auch „Elbepiraten“. Oft verstecken sich dahinter Teams von Firmen, Vereinen oder Einrichtungen, die zum Teil schon seit Jahren ein Boot ins Rennen schicken.

Mit dabei auch ein Team der Stadt Wittenberge: Ziel der Stadtpiraten war ein Platz unter den ersten zehn Booten, wie Bürgermeister Oliver Hermann verriet. „Dafür brauchen wir im zweiten Lauf bitte Rückenwind, und das nur auf unserer Seite“, witzelte das Stadtoberhaupt. „Immerhin haben wir im ersten Lauf die Veritas-Sportler geschlagen“, ergänzte Uwe Neumann, Chef des städtischen Kultur- und Tourismusbetriebs.“ Alles liege eng zusammen, die Messlatte liegt etwa bei einer Minute und 20 Sekunden.

Generalprobe gelungen: Immerhin 30 Meter war das zusammengesetzte Kanu, das 28 Kanuten durch den Nedwighafen bewegten. Um beim Brandenburgtag ins Guinness-Buch der Rekorde zu kommen, müssen es aber 60 Meter Länge sein. Quelle: Bernd Atzenroth

Lob hatte Oliver Hermann für den Veranstalter übrig: Freizeit Park ermögliche es seit vielen Jahren, dass so viele Teams mitfahren. Davor könne man nur den Hut ziehen.

Hauptorganisator Lutz Lange freute sich auch darüber, dass sich für das Elbtreiben am Sonntag bereits 180 Leute vorab angemeldet haben. „Erfahrungsgemäß kommen noch welche hinzu“, ergänzte seine Mitarbeiterin Cornelia Leue. Zu Recht: Das gute Wetter lockte viele Menschen am Sonntag an die Elbe und ins Wasser.

Von kleinen Anfängen zum großen Volksfest

Mancher mag noch die Anfänge in Erinnerung haben: Damals sprangen einige Mutige in Hinzdorf in die Elbe und ließen sich bis Wittenberge treiben. Das war der Beginn des Elbebadetages am Nedwighafen in Wittenberge, der mittlerweile zu einem der beliebtesten Sport- und Volksfeste in der Prignitz und darüber hinaus geworden ist.

Zum Auftakt gab es bereits am Freitag für die Schulen das Juniordrachenbootrennen in zwei Altersklassen. Bei den Zehn- bis 13-Jährigen gewannen die „Albatrosse vor den „Elblandpiraten“ und „Pink pluffy unicorn“. In der Altersklasse 14 bis 17 siegten „Kapkes“ vor „Jägermeister“ und den „Rochow-Recken“. Auch die Schwimmwettkämpfe am Freitag waren wieder ein voller Erfolg.

Von Bernd Atzenroth

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