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Wittenberge Goldene Egerländer spielten in Wittenberge
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13:46 05.11.2018
Peter Kamenz und seine Goldenen Egerländer begeisterten die Gäste im ausverkauften Kultur- und Festspielhaus Wittenberge. Quelle: Jens Wegner
Wittenberge

Zum musikalischen Rundflug durch das schöne Egerland begrüßten Peter Kamenz und seine Goldenen Egerländer am Sonntag die Gäste im ausverkauften Kultur- und Festspielhaus Wittenberge. Mit dem Programm „Goldene Melodien aus dem Egerland” begeisterten sie das Publikum.

Schon bei dem ersten Stück „Wir goldnen Egerländer wollen euch erfreuen” klatschte das Publikum gleich mit. „Ich habe gesehen, es sind ganz schön gestandene Mannsbilder unter euch”, sagte Sängerin Mariena Brauner und begrüßte die Gäste. Eigentlich wäre es unhöflich, zuerst die Männer zu begrüßen, meinte sie. „Aber”, verglich sie Männer und Frauen mit Kaffee, „Männer sind wie Kaffee. Sie bilden die Grundlage.” Der Kaffee brauche aber noch ein Sahnehäubchen. Das bildeten die Frauen. Als zwei solcher Sahnehäubchen stellte sie die zwei Musikerinnen an der Flöte und der Klarinette vor. „Diese beiden Sahnehäubchen sind allerdings schon vergeben”, sagte sie zu ihrem Bedauern.

Eines der bekanntesten Blasorchester der Republik

Es erklangen Stücke von Ernst Mosch wie „Weit, so weit liegt mein Heimatland” und die Sehnsuchtspolka. „So schnell ist der Funke noch nie übergesprungen wie bei Ihnen liebes Publikum”, freute sich Mariena Brauner. Weiter durften sich die Gäste auf Pater Kamenzs Eigenkompositionen wie „Ruhig Blut”, verschiedene Walzer und andere Heimatmelodien freuen.

Peter Kamenz und seine Goldenen Egerländer ist ein im Jahr 2012 gegründetes deutsches Blasmusikorchester. Es zählt mittlerweile zu den bekannten Blasorchestern Deutschlands. Im August 2012 trafen sich dessen Gründungsmitglieder zu einer ersten Probe in Berlin. Begeistert vom Gedanken professionelle Egerländer Blasmusik auch im Nordosten der Bundesrepublik zu etablieren, gingen sie mit ihrer wöchentlichen Probenarbeit ans Werk.

Orchester tourt durch ganz Deutschland

Anfang April 2014 schied eines der Gründungsmitglieder aus. Die 21 verbliebenen Goldenen Egerländer waren sich einig, ihre begonnene Arbeit fortzusetzen. Die Leitung übernahm der bereits bis dahin als Probenleiter tätige Peter Kamenz. Das Orchester wurde in „Peter Kamenz und seine Goldenen Egerländer” umbenannt. Seitdem tourt es durch Deutschland.

Den Musikern ist es immer wichtig, einen guten Kontakt zu den Konzertgästen zu haben. Kamenz komponiert einen Teil der Titel, die sich im Repertoire des Orchesters befinden selbst. Es werden aber auch Kompositionen der großen Egerländer wie Ernst Mosch oder Franz Bummerl gespielt.

Von Jens Wegner

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