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Wittenberge Wittenberger Karl-Marx-Straße wird 2019 saniert
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18:45 24.10.2018
Wittenberge Karl-Marx-Straße Quelle: Jens Wegner
Wittenberge

Rund 20 Bürger erschienen am Dienstag im Wittenberger Rathaus zur Informationsveranstaltung zum Ausbau der Karl-Marx-Straße in Wittenberge, zu der die Stadtverwaltung Wittenberge eingeladen hatte. „Im Jahr 2016 ist von den Stadtverordneten eine Prioritätsliste beschlossen worden, was die Sanierung der Straßen betrifft.

Die Karl-Marx-Straße wurde hoch kategorisiert”, sagte der Bauamtsleiter Martin Hahn. Sebastian Meier von der Ingenieurgesellschaft Hindrick Stüvel, die mit der Planung und Überwachung der Baumaßnahme beauftragt ist, gab einen Überblick über die einzelnen Maßnahmen.

Die Stadt zahlt für Laternen uind Winterlinden

„Die Stadt Wittenberge übernimmt den Ausbau der Fahrbahn und Gehwege, die Herstellung des Entwässerungskanals für Niederschlagswasser, die Herstellung der Beleuchtungsanlage und die Bepflanzung mit Winterlinden”, sagte er. Der Eigenbetrieb Abwasserentsorgung übernehme die Herstellung des Entwässerungskanals für Schmutzwasser.

Die Erneuerung der Trinkwasser-Versorgungsleitungen und die teilweise Erneuerung der Versorgungsleitungen für Gas läge in den Händen der Stadtwerke Wittenberge. „Die Fahrbahn wird mit einer Asphaltdecke belegt, der Gehweg mit Berliner Betonplatten, die Parkbuchten und Zufahrten zu den Grundstücken mit Naturpflaster”, erläuterte er Details.

Die geplante Bauzeit erstreckte sich von Mitte Februar 2019 bis Ende September 2019. In dieser Zeit wird der Straßenabschnitt voll gesperrt. Ein einseitiger Fußweg wird immer offen gehalten. Eine Zufahrt durch die Baustelle wird aus Sicherheitsgründen nicht gestattet. Die Bushaltestelle wird während der Bauzeit außer Kraft gesetzt.

Sebastian Meier und Steffi Gottwald erläuterten im Rathaus Details der geplanten Baumaßnahmen. Quelle: Jens Wegner

Die Sanierung der Karl-Marx Straße erstreckt sich im Bereich zwischen der Johannes-Runge-Straße und der Bahnstraße. „Laut unserer Kostenschätzung wird die gesamte Maßnahme etwa 526 000 Euro kosten”, erläuterte Steffi Gottwald vom Sachgebiet Tiefbau des Bauamts der Stadt. Rund 218 000 Euro davon sind mit Fördermitteln aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gedeckt.

103 000 Euro beträgt der Gemeindeanteil, den die Stadt leistet. 50 000 Euro trägt der Eigenbetrieb Wasser. Rund 156 000 Euro sind von den Grundstückseigentümern zu leisten. Die Stadt ist verpflichtet, dieses Straßenbaubeiträge von den Eigentümern zu erheben.

Die Karl-Marx-Straße ist als Hauptstraße eingestuft. Für die Berechnung der Beiträge der Grundstückseigentümer ist die Grundstücksfläche und deren Bebaubarkeit maßgebend.

Unmut bei den Anliegern

Die Grundstücke auf der nördlichen Straßenseite sind viergeschossig und die auf der südlichen Straßenseite dreigeschossig bebaubar. Bei der viergeschossigen Bebaubarkeit beträgt der Nutzungsfaktor 1,75, sodass die Grundstücksbesitzer mit rund sieben Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche rechnen müssen, hieß es. Darauf machte sich deutlicher Unmut bei den Bürgern breit.

„Die Erneuerung Leitungen der Schmutzwasserentsorgung werde komplett vom Eigenbetrieb Abwasser übernommen. Daran werden die Grundstückseigentümer nicht beteiligt”, sagte Bernd Insel, technischer Bereichsleiter im Eigenbetrieb Abwasserentsorgung Wittenberge. Einzig für den Übergabeschacht müsse der Grundstückseigentümer selbst aufkommen.

Auf die Frage, wie wahrscheinlich die sieben Euro seien, sagte Martin Hahn: „Einen Sicherheitsaufschlag haben wir schon einkalkuliert. Wie teuer es wirklich wird lässt sich jetzt schlecht sagen”. „Gemeinsam mit den Anliegern wollen wir Lösungen finden. Was möglich ist, werden wir berücksichtigen. Die Planung ist noch nicht endgültig beschlossen”, sagte er.

Von Jens Wegner

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