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Wittenberge „Mein Wittenberge“ – Fotos von Hobbyfotografen
Lokales Prignitz Wittenberge „Mein Wittenberge“ – Fotos von Hobbyfotografen
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12:05 02.08.2018
Museumsleiterin Birka Stövesandt zeigt die Sonder-Ausstellung im Wittenberger Stadtmuseum. Quelle: Jens Wegner
Wittenberge

Noch bis zum 26. August ist im Wittenberger Stadtmuseum „Alte Burg” in der Putlitzstraße 2 eine Fotoausstellung zu sehen, die Ansichten und Einsichten der Bürger in ihre Stadt zeigt.

„Im August 2017 und Anfang 2018 haben wir die Bürger intensiv aufgerufen, sich daran zu beteiligen. Unser Ziel war es, dass sich die Wittenberger mit der Entwicklung ihrer Stadt auseinandersetzen”, sagte Museumsleiterin Birka Stövesandt.

Eine Größe, besserer Vergleich

Sie hoffte auf Bilder von Lieblingsplätzen oder anderen Orten, vielleicht sogar mit marodem Charme, wo man sich wohlfühlt und auch Orte, wo man selber etwas machen, bewusst etwas zur Entwicklung der Stadt beitragen kann.

Die einzureichenden Bilder waren an Bedingungen geknüpft wie eine Größe von mindestens DIN A 3 für Papierbilder oder 300 dpi Auflösung in Originalgröße für JPG-Dateien, um es leichter bei der Hängung zu haben.

Kein Wettbewerb, keine Konkurrenz

„Nicht wenige haben sich nicht daran gehalten”, bedauerte die Museums-Chefin. „Manche davon haben sich aber sehr intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und sich was dabei gedacht. Aufgrund dieser Tatsache und weil wir uns für eine unkonventionelle Hängung entschieden haben, haben wir sie dennoch mit in die Ausstellung genommen.” Da es kein Wettbewerb sein sollte und kein Konkurrenzdenken entstehen soll, wurden die Namen der Fotografen weggelassen.

„Die ersten Bilder, die eingereicht wurden, waren alle Bilder von der Elbe. Darin sehe ich ein Zeichen, dass die Elbe die Stadt ausmacht”, schlussfolgerte Stövesandt. Es gibt ein Bild von einem Hund vorm Sonnenuntergang – eine Portion Romantik an der Elbe, erwähnte sie als Beispiel. Tiere und Menschen seien den Leuten also wichtig. Ein weggezogener Wittenberger, der heute in Grabow lebt, habe sich beteiligt. Eingereichte Fotos von Kühen oder Kuhherden an der Elbe gelangten nicht in die Ausstellung.

Bereits zehn Postkarten gestaltet

Niemand habe sein persönliches Wittenberge, seinen Schrebergarten oder ähnliches, fotografiert, bedauerte sie. Auch erhoffte sie sich deutlich mehr Resonanz, denn fast jeder fotografiere heute mit dem Smartphone. Mit 158 Bildern von 21 Hobbyfotografen wurde die Ausstellung am 13. Mai, dem internationalen Museumstag, eröffnet. Später kamen noch einige Bilder dazu, um den Raum weiter zu füllen.

„Manche haben ein Bild eingereicht, andere gleich 25. Das gestaltete die Auswahl nicht leichter”, berichtete Birka Stövesandt rückblickend. Mit zehn Bildern wurde bereits Postkarten gestaltet. Andere werden für den Touristen-Führer oder andere Flyer verwenden. Auch ein Kalender soll mit einer Auswahl der Bilder entstehen.

Von Jens Wegner

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