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Wittenberger Elblandgrundschule feierte 40.

Plattenbau ist bunt und schön Wittenberger Elblandgrundschule feierte 40.

Sie wurde gebaut, als Wittenberge noch wuchs: Die heutige Elblandgrundschule, damals POS „Georgi Dimitroff“, wurde vor 40 Jahren ihrer Bestimmung übergeben. Gefeierte wurde am Mittwoch mit einem bunten Programm und vielen Erinnerungen. „Die Raupe ist jetzt ein bunter Schmetterling“, freute sich Schulleiter Thorsten Grabau.

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Pädagogisches Urgestein: Sabine Striecks.

Quelle: Andreas König

Wittenberge. Noch vor Jahresfrist hätten die Festgäste im Freien unter einer Tanne gesessen. Doch dank großer Anstrengung und viel Fördergeld konnten Schüler, Lehrer und Gäste der Elblandgrundschule Wittenberge im neuen, farbenfroh gestalteten Atrium feiern. Seit 40 Jahren ist der Standort in der Dr.-Salvador-Allende-Straße Schulstandort. dass er bis heute ist, verdankt die Schule vor allem einer Entscheidung der Stadtverordneten. Die gesunkene Geburtenrate und damit die fallende Schülerzahl stellte vor Jahren den Fortbestand der Schule infrage,

Dabei war es in den Anfangsjahren genau andersrum. Wie Schulleiter Thorsten Garbau in seiner Festrede sagte, platzten Mitte der 1970er Jahre die Wittenberger Schulen aus allen Nähten. „Es wurden neue Räume gebraucht, und 19976 auch übergeben“, sagte der Schulleiter. Groß war die Freude im damals 42 Lehrer starken Kollegium, als es von der Baracke im Horning an den neuen Standort ging. „Früher haben die Kolleginnen im Lehrerzimmer gefroren, sodass der beliebteste Platz der auf der Heizung war“, sagte der Schulleiter. 873 Kinder wurden an der damaligen Polytechnischen Oberschule (POS) „Georgi Dimitroff“ unterrichtet, nicht selten in vier bis fünf Klassen pro Jahrgangsstufe mit bis zu 32 Schülern.

Große Betriebe wurden in Wittenberge nach der Wende geschlossen

„Dann kam die Wende und mit der Schließung der großen Betriebe ein beachtlicher Rückgang der Einwohnerzahl. 1993 wurden Lehrer und Schüler der bisherigen POS VII aufgenommen, dann als Realschule. Noch bis 1996 gab es jährlich bis zu fünf Klassen, doch das ließ schnell nach. 2003 stand die Schließung der Schule zur Debatte. Den Entscheid der Stadtverordneten für den Standort feierten Eltern und Schüler im Gebäude die ganze Nacht hindurch. Nach und nach wurden die Bedingungen verbessert: 2009 wurde der Schulhof erneuert, 2012 der Brandschutz. Die größte Veränderung gab es ab Frühjahr 2015, als die Schule energetisch saniert wurde. Ebenfalls neu gestaltet wurde die Sporthalle.

„Ihr seid die einzige Schule, für die die Stadt einen Kredit aufgenommen hat, aber das seid ihr uns wert“, sagte Bürgermeister Oliver Hermann in seinem Grußwort.

Die Schüler unterhielten die Gäste unter anderem mit dem Elb­landschullied. Schulleiter Thorsten Grabau sagte: „Unsere Schule lebt von ihrem Klima, ihrem Geist und guten Ruf.“ Durchs Programm führte mit Sabine Striecks übrigens die letzte Lehrerin im Kollegium, die bei der Eröffnung 1976 bereits unterrichtete. Die Schule lädt für Sonnabend, 27. Februar, von 10 bis 12 Uhr zum Tag der offenen Tür.

Die Arbeitsgemeinschaft Steppaerobic eröffnete das Programm

Die Arbeitsgemeinschaft Steppaerobic eröffnete das Programm. Die Schule besitzt 22 Arbeitsgemeinschaften.

Quelle: Andreas König

Von Andreas König

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