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Wittenberger Weihnachtsmarkt

Stollenanschnitt zur Eröffnung Wittenberger Weihnachtsmarkt

Zunächst waren die Wittenberger noch zögerlich, doch dann ging der Riesenstollen von Bäcker Lars Erfert bei der gestrigen Weihnachtsmarkteröffnung weg wie warme Semmeln. Die Stücken schnitt traditionell Bürgermeister Oliver Hermann. Auf dem Markt präsentieren sich viele lokale Akteure.

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Bürgermeister Oliver Hermann und Bäckermeister Lars Erfert schneiden den Riesenstollen an.

Wittenberge. War es der ungewohnte neue Ort? Waren es die neu dekorierten Hütten, die festlich abgestimmte Beleuchtung, war es gar die winterliche Sonne? Wohl noch nie in der langen Tradition des Wittenberger Weihnachtsmarktes wurde das erste Stück des Riesenstollens Bäcker Lars Erfert nicht aus der Hand gerissen. Zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Donnerstagnachmittag zeigten sich die Wartenden in der Schlange zunächst ziemlich zögerlich. Doch als der Bann gebrochen war, ging die 3,60 Meter lange Köstlichkeit weg wie warme Semmeln und geschnitten Brot auf einmal.

Zuvor hatten Thomas Schneider, Vorsitzender des Wittenberger Interessenrings WIR und Bürgermeister Oliver Hermann den viertägigen Markt eröffnet. Erstmals seit vielen Jahren verzichten die Organisatoren auf den Namen Märchenweihnachtsmarkt.

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Erstmals seit vielen Jahren laden die Mitglieder des Wittenberger Interessenrings WIR zum Wittenberger Weihnachtsmarkt. Den Begriff Märchenweihnachtsmarkt haben die Organisatoren aufgegeben. Dafür sind jetzt mehr regionale Akteure dabei. Schüler des Gymnasiums haben den Buden eine Frischzellenkur verpasst. Der Weihnachtsmann dreht seine Runden und Alpakas sowie Pferde laden zum Staunen und Streicheln ein. Der Renner schlechthin war zum 15. Mal der Riesenstollen von Bäckermeister Lars Erfert.

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Stattdessen finden sich mehr regionale Anbieter im Karree unter den Platanen auf dem Paul-Lincke-Platz. Eine der Attraktionen waren die Tiere vom Alpaka-Hof aus Breese. Aber auch die Pferde vom Reiterhof Nickolai luden zum Reiten und Streicheln ein.

Die meisten Weihnachtsmarktbuden haben dank der tatkräftigen Unterstützung der Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums unter Leitung von Kunstlehrerin Kathrin Lockenvitz ein frisches Aussehen erhalten. Zuvor waren sie professionell aufgemöbelt worden, was, wie Bürgermeister Oliver Hermann bemerkte, auch dringend notwendig war.

Das Gymnasium ist übrigens auch bei der Gestaltung des Kulturprogramms auf dem Weihnachtsmarkt mit von der Partie. Unter Leitung von Musiklehrer Mario Geidel werden sie die Weihnachtsmarktgäste musikalisch unterhalten.

Bei Tage noch gar nicht richtig zur Geltung kommt die neue LED-Beleuchtung der Holzbuden. Sie soll mit der Beleuchtung der Bühne korrespondieren und so für eine gleichmäßig festliche Beleuchtung des Weihnachtsmarktes sorgen. Besonderes Lob und spontanen Beifall der Anwesenden erhielt der Weihnachtsbaum. Nachdem seine Vorgänger immer mal wieder Anlass zu Spott geboten hatten, gibt es an dem diesjährigen Exemplar nichts zu beanstanden. Gerade und hoch gewachsen überragt er den Weihnachtsmarkt und verbreitet vorfestliche Stimmung.

Von Andreas König

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