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Wittstock-Rose heißt "Rosa Wizoka"

Dagmar Frederic ist Taufpatin Wittstock-Rose heißt "Rosa Wizoka"

Das langgehütete Geheimnis ist gelüftet: Die Wittstock-Rose heißt "Rosa Wizoka". Der Stargast Dagmar Frederic hat am Sonnabend als Taufpatin den Namen für die Prignitzer Blume bekanntgegeben.

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Dagmar Frederic war bei der Taufe der Stargast.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Die Wittstock-Rose heißt „Rosa Wizoka“. Stargast Dagmar Frederic taufte die Pflanze am Sonnabendvormittag auf dem Marktplatz auf diesen Namen. „Es ist mir eine Ehre, die Aufgabe zu übernehmen“, sagte sie. Angegossen wurde „Rosa Wizoka“ mit Wasser aus der Dosse und der Glinze, das Kurt Friedl – alias Schneider II. – auf der Bühne aus zwei Gläsern zusammenlaufen ließ.

Flankiert wurde er dabei von den Bürgermeistern aus Wittstock und der Partnerstadt Uetersen, Jörg Gehrmann und Andrea Hansen, sowie der Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler (SPD), Ines Lehmann von den Wittstocker Rosenfreunden und Armin Eßer vom Baumschul- und Rosenunternehmen Strobel in Holm, das die Rose gezogen hat. Er bezeichnete „Rosa Wizoka“ als „besonders robust und gesund“ und animierte die Wittstocker dazu, die Pflanze zu nutzen, um für ihre Stadt zu werben. Abgerundet wurde das Bühnenbild während der Taufe von den früheren Wittstocker Rosenköniginnen Nancy Köcher (2002-2003), Nicole Dase (2003-2007), Dajana Barnitt (2007-2011) und Ninett Lapawczyk (2011-2014) sowie der amtierenden Rosenkönigin Vivien Blohm.

Dagmar Frederic kam in einem historischen grünen Volvo (Baujahr 1977) vorgefahren. Am Steuer saß Besitzer und Oldtimerfan Daniel Hauke. Die Entertainerin hatte sich schon vor ihrem Auftritt unter die Besucher gemischt. „Ich hatte viele schöne Begegnungen und bin immer wieder gefragt worden, ob ich denn heute auch singe“, erzählte sie auf der Bühne und machte kurz darauf dem Publikum den passenden Titel „Lass die Rosen nicht verblühen“ zum Geschenk, wie sie sagte. Als Abschiedspräsente bekam sie von Bürgermeister Gehrmann das Buch „Wittstock und seine 18 Ortsteile“ und von Stadtverordnetenvorsteher Burkhard Schultz ein Exemplar von „Rosa Wizoka“ überreicht.

Ines Lehmann erinnerte daran, wie der Name zustande kam. Mehr als 110 Vorschläge waren im Vorfeld bei einem Ideenwettbewerb genannt worden. Dennoch sei die Namensfindung nicht ganz leicht gewesen. Schließlich sollte die Bezeichnung auch den Ansprüchen einer internationalen Vermarktung genügen. „Irgendwann sind wir auf den Namen Wizoka gekommen, weil Wittstock früher einmal so hieß“, berichtete sie. Rosenfreunde und Stadtverwaltung hatten bis zuletzt ein Geheimnis aus diesem Namen gemacht.

Dagmar Ziegler bezeichnete die Rosentaufe als „Probelauf“ für die Landesgartenschau 2019, um deren Ausrichtung sich die Stadt bemüht. Uetersens Bürgermeisterin Andrea Hansen zeigte sich erfreut über den „neuen Anknüpfungspunkt“, sprach von einer „neuen Verbindungslinie“ zwischen den Partnerstädten und ermunterte die Wittstocker, das Rosenfest in Uetersen am 5. Juli zu besuchen.

Bürgermeister Jörg Gehrmann sprach von einem „historischen Moment“ für Wittstock. Heiterkeit flammte beim Publikum und den Bühnengästen kurz auf, als er seine Amtskollegin Andrea Hansen versehentlich „Frau Uetersen“ nannte – eine Steilvorlage für Dagmar Frederic, die sich, nachdem sie sich für die Geschenke bedankt hatte, an Jörg Gehrmann gewandt, mit den Worten verabschiedete: „Auf Wiedersehen, Herr Wittstock“.

Von Björn Wagener

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