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Prignitz Wo Hilfe schnell zu finden ist
Lokales Prignitz Wo Hilfe schnell zu finden ist
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02:15 13.01.2016
Annette Löther, die Sprecherin der Prignitzer Kreisverwaltung, stellte den neuen Wegweiser vor. Quelle: Michael Beeskow
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Wer hilft mir? Wohin kann ich mich wenden? Auf diese Fragen gibt der neue Gesundheits- und Sozialwegweiser für die Prignitz Antworten. Der Landkreis gibt seit 2006 einen Sozialwegweiser heraus. Da die Nachfrage groß und die informative Broschüre schnell vergriffen war, ist nunmehr eine dritte Auflage fällig. Landrat Torsten Uhe sagt dazu: „Das zeigt uns, wie groß der Bedarf an einem solchen Leitfaden in Zeiten von stetigen Veränderungen auch im Bereich der gesundheitlichen und sozialen Versorgung ist.“

Der Gesundheits- und Sozialwegweiser für 2016 weist einige Veränderungen auf, wie Annette Löther aus der Pressestelle der Kreisverwaltung berichtet. „Natürlich wurden alle Adressen auf den neuesten Stand gebracht, auch sind neue Adressen hinzugekommen.“

Bei den Selbsthilfegruppen werden nun nicht mehr alle einzeln aufgeführt, was ohnehin kaum möglich ist, sondern die entsprechenden Kontaktadressen etwa bei Awo, DRK, Volkssolidarität oder Caritas aufgelistet. Neu sind etwa Informationen zur Patientenverfügung oder Nachlassregelung. Vor allem für ältere Menschen dürfte der Überblick über Betreuungsleistung stationär oder in der Tagespflege von Interesse sein. Aber auch Hinweise für behinderte Menschen, zum Wohngeld oder bei Sprachstörungen von Kindern hält der Sozialwegweiser bereit. Von allgemeinem Interesse sind sicher das Ärzteverzeichnis und der Überblick über medizinische Einrichtungen im Landkreis sowie ein Verzeichnis der Apotheken. Auf den 60 Seiten sind Ansprechpartner in Behörden, Einrichtungen und Verbänden zu finden.

Orientierungshilfe für Bürger, Betriebe und Organisationen

Wie Annette Löther sagt, wurden im April 2015 soziale Dienste aufgefordert, ihre Angebote zu melden, damit sie in den Sozialwegweiser aufgenommen werden können. Angesichts der demografischen Entwicklung bilden die Bedürfnisse der Senioren einen inhaltlichen Schwerpunkt. Um möglichst lange in eigener Häuslichkeit leben zu können, sind aber meist Hilfen nötig, über die der Wegweiser informiert. Annette Löther resümiert: „Die Broschüre gibt eine aktuelle Orientierungshilfe für Bürger, Einrichtungen und Organisationen zu den vielfältigen oft komplizierten Fragen im Bereich der sozialen und gesundheitlichen Versorgung.“

Der Gesundheits- und Sozialwegweiser wird vom Landkreis in Zusammenarbeit mit dem EHS-Verlag aus Magdeburg herausgegeben. Dem Kreishaushalt entstehen keine Kosten, da die Broschüre über die Werbeeinträge finanziert wird. Noch liegen im Büro von Annette Löther die 2000 noch druckfrischen Exemplare. In der nächsten Woche sollen sie an Städte, Ämter und Gemeinden versandt werden, wo der neue Sozialwegweiser kostenlos mitgenommen werden kann. Natürlich liegt er auch in der Kreisverwaltung aus. Das kompakte Nachschlagewerk kann auch im Internet eingesehen werden. Auf der Seite des Landkreises ist es über den Button „Gesundheit und Soziales“ und dann „Sozialwegweiser 2016“ schon jetzt für jedermann einsehbar.

Von Michael Beeskow

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